Charles Graf von Oberndorff (1906-1998)

Ein Amateurdiplomat auf Abwegen

d'Lëtzebuerger Land du 23.08.2019

Am 14. Februar erschien in der Beilage „Die Warte“ zum Luxemburger Wort ein Artikel (­Albert Schaack: „Une réunion troublante“) über den deutschen Diplomaten Dr. Alfred Graf von Oberndorff (1870-1963)1, der ab den frühen Dreißigern mit seiner Familie Schloss Moestroff bei Bettendorf bewohnte. Während Kollegen im Auswärtigen Amt, wie Konstantin von Neurath, den Schulterschluss mit den Nationalsozialisten suchten, ging Graf Alfred auf vorsichtig-kritische Distanz zum Dritten Reich. Oberndorff, der 1918 den Waffenstillstand von Compiègne unterzeichnet hatte, verbrachte, wie Schaack beschreibt, die Kriegsjahre im Großherzogtum. Eine kuriose Facette der Oberndorff’schen Familiengeschichte soll hier erstmals beleuchtet werden.

Wegen der deutschen Staatsangehörigkeit der Familie Oberndorff wurde ihr Besitz nach dem Krieg konfisziert. Die in Schaacks Artikel erwähnte Tochter Elisabeth (1917-2017) rang jahrelang mit US-amerikanischen Behörden um das Eigentum der Familie. Vermögenswerte in Höhe von etwa 185 000 Dollar (was 2019 inflationsbereinigt mehr 2,5 Millionen entspricht) waren durch das Office of Alien Property Custodian beschlagnahmt worden2. Schlussendlich lehnte Präsident Lyndon B. Johnson 1966 per Veto das Anliegen von Gräfin Elisabeth ab3. Die Absage wurde damit begründet, dass eine Anerkennung von Oberndorffs Ansprüche andere deutsche Staatsbürger ermutigen könne, ihren Besitz ebenfalls zurückzufordern.

Das Veto bedeutete ein jähes Ende einer hartnäckig geführten Kampagne, die Gräfin Elisabeth ab 1948 vorbereitete. Nachdem sie 1950 von Luxemburg in die Vereinigten Staaten ausgewandert war, intensivierte sie ihre Bemühungen. In einem ausführlichen Plädoyer erwähnte sie eine Reihe von Ereignissen aus den Kriegsjahren, die beweisen sollten dass sie kein „enemy“ der Vereinigten Staaten war, sondern sich der Besetzung Luxemburgs widersetzt hatte. So berichtete sie zum Beispiel, dass sie dem „Anführer des Luxemburger Widerstands“ 1 000 Franken gab und dass sie 1944 dem von der SS gesuchten Jean Roeder ein Versteck auf Schloss Moestroff anbot.

Schützenhilfe erhielt die Gräfin zudem unter anderem von zwei einflussreichen Politikern: Premierminister Pierre Dupong und Justizminister Eugène Schaus attestierten, dass Elisabeth sich gegen die Okkupation gewehrt habe. Als weiterer Kronzeuge wurde ihr Bruder, Graf Charles (1906-1998), ins Feld geführt: „He too was engaged in extensive anti-nazi activities for which he was decorated by the government of the Netherlands.“4

„Diplomat der Krisenzeit”

Stimmt diese Behauptung? Graf Alfred, Spross einer kurpfälzischen Adelsfamilie, heiratete 1904 in Paris Marguérite de Stuers (1878-1930)5, die Tochter eines niederländischen Diplomaten und einer vermögenden New Yorkerin (einer Nachfahrin der Astor Dynastie). Während Vater Alfred sich auf Schloss Moestroff zurückzog, war Sohn Charles mit seiner französischen Ehefrau 1928 in die Niederlande gegangen, ließ sich dort 1933 naturalisieren und studierte Jura an der Universität Leiden.

Der Adelsspross verfolgte in seiner Wahlheimat einen radikalen Kurs. 1934 war Charles Sekretär der niederländischen Abteilung des „Comitati d’Azione per l’Universalità di Roma“ (Caur, Aktionskomitee für die Universalität Roms), einer italienischen Organisation, die versuchte, den Faschismus außerhalb den Grenzen von Mussolinis Diktatur zu propagieren. 1935 nahm Charles teil an Caur-Konferenzen in Paris und Amsterdam, die zum Ziel hatten eine „Faschistische Internationale“ zu schmieden. An diesen Gipfeltreffen nahmen damals Delegierte aus ganz Europa teil, unter anderem spanische Falangisten, irische Blauhemden, Vertreter der rumänischen Eisernen Garde, und auch der Norweger Vidkun Quisling, dessen Name zum Inbegriff von Kollabora­tion und Verrat werden sollte6.

Graf Charles trat damals als „Bevollmächtigter“ und „Pressechef für ausländische Angelegenheiten“ der niederländischen „Nationaal-­Socialistische Beweging“ (NSB) und dessen Führer Anton Mussert auf. Bereits 1934 hatte Oberndorff für Mussert eine Geheimaudienz beim Duce in Rom eingefädelt7. Die kleinbürgerliche NSB schmückte sich nur allzu gerne mit Blaublütern wie etwa Max Graf de Marchant et d’Ansembourg (1894-1975).

Oberndorffs Engagement für eine antisemitische Radau-Partei, die über uniformierte Schlägertrupps verfügte, stand indes im schrillen Kontrast zu seiner kosmopolitischen Herkunft und Erziehung als Sohn eines hochrangigen Diplomaten. Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, traf Graf Charles sich mit frankistisch gesinnten Vertretern der spanischen Botschaft in Den Haag8. Zudem unterstellte die Presse ihm Kontakte zu nationalsozialistischen Organisationen in Deutschland. Mit seinen Aktivitäten geriet der Hobbydiplomat Oberndorff auch ins Visier des niederländischen Nachrichtendienstes9. Wem galt seine Loyalität? Zeitungen verspotteten Graf Charles als „niederländischen von Ribbentrop“ (Joachim von Ribbentrop war Reichsminister des Auswärtigen Amtes)10. Unter Gleichgesinnten genoss er wegen seiner europaweiten Kontakte jedoch hohes Ansehen. Das deutsche Monatsheft Volk und Reich (Juli 1935) war voller Lob: „Musserts Außenpolitiker verfügt infolge Abstammung, Erziehung und Begabung über alle positiven Eigenschaften nötig für den Diplomaten der Krisenzeit. Dazu gehört die früher verpönte Begeisterungsfähigkeit für große ideale Ziele und das ehrliche Streben, diese auf geradem, unverhülltem Wege zu suchen.“11

Pierre-Antoine Cousteau, Journalist für Je suis partout, das Leibblatt der französischen Rechtsextremen, behauptete 1935, Oberndorff erfülle für die NSB dieselbe Rolle, die der Rassenideologe und Diplomat Alfred Rosenberg für die NSDAP erfülle. Als Cousteau ihm die damals kontrovers diskutierte „Judenfrage” stellte, meinte Charles: „Les Juifs peuvent être de bons Hollandais. Mais nous serons impitoyable pour tous ceux qui font passer leur solidarité ethnique avant le devoir patriotique.“ Massenarbeitslosigkeit, geschwächte Streitkräfte, ein kränkelndes Kolonialreich; solche Probleme könne man nur „sans entraves parlementaires“ lösen. Oberndorff prophezeite daher: „L’ère des démocraties est finie.“ Das Dritte Reich erschien im zukunftsträchtiger: „Faisons le bilan de la révolution allemande. Combien de cadavres? Quelques centaines au plus. Qu’est-ce en comparaison des orgies sanguinaires de la révolution russe?“

Oberndorff, der bis zur seiner späten Jugend nie in den Niederlanden gewohnt hatte und die Sprache mit Hilfe eines Wörterbuches erlernte, bezeichnete sich nun als niederländischen Natio­nalisten, er verspüre jedoch auch „une grande admiration pour Hitler“. Der Graf erzürnte sich über „les gens de Moscou“, die Kommunisten, die NSB-Versammlungen störten, und beklagte, dass staatliche Berufsverbote seine Parteikollegen zu einer Entscheidung zwischen „Karriere und NSB“ zwangen12. Ende der Dreißiger, kannte seine Opferbereitschaft für die Bewegung jedoch auch seine Grenzen: Oberndorffs Hoffnung, die NSB als Steigbügel für eine Diplomatenlaufbahn zu nutzen, missglückte. Der Studienabbrecher kehrte der Politik den Rücken zu. Wie anders Vater Alfreds Gedankenwelt sich gestaltete, kann man ablesen aus einem Gespräch (1936) mit Kardinal Michael von Faulhaber, in dem beide Männer ihre Sorge über den wachsenden Einfluss der NS-Diktatur äußerten: „Und da sind wir im Ruhestand ganz untätig.13

„Kameraad” Oberndorff

Nachdem im Mai 1940 die Niederlande durch die Wehrmacht überrannt worden waren, versuchte die „Nationaal Front” sich mit den Besatzern zu arrangieren. Als einer den führenden Köpfen dieser vom Italienischen Faschismus inspirierten Kleinpartei trat nun wieder Graf Charles in Erscheinung. Kurz zuvor war er als Major der niederländischen Armee (Sanitätsdienst) demobilisiert worden und witterte wieder eine Chance, sich als „Mann der Stunde” zu profilieren. Während die Nazifizierung der Niederlande voranschritt (zum Beispiel im Oktober 1940 mit dem Ariernachweis für Beamte), wurde Oberndorff im November Mitglied der „politischen Kammer“ der „Nationaal Front“14. Wiederum beschäftigte ihn die „Judenfrage“: Es sei eine „historische Notwendigkeit“, die „internationalisierten“ Juden aus „Volkswirtschaft und Kulturleben auszugrenzen15“.

Als „persönlicher Adjutant“ von Parteichef Arnold Meijer fungierte Graf Charles als Mittelsmann zu den Besatzungsbehörden und versuchte einen Zusammenschluss mit der autoritären Sammlungsbewegung „Nederlandsche Unie“ auszuhandeln16. Diese Koalition sollte ein Gegengewicht zur radikaleren NSB bilden und einen gewissen Handlungsspielraum gegenüber der Okkupationsmacht sicheren. Der Fusionsplan misslang unter anderem, weil Meijer keine Juden als Mitglieder dulden wollte und für sich selbst eine Führerrolle in dieser Allianz beanspruchte17. Als Unterhändler gescheitert und nach einem Zerwürfnis mit Meijer, stieg „Kameraad“ Oberndorff im Februar 1941 aus der Partei aus. Im darauffolgenden Dezember wurde die „Natio­naal Front“ verboten, da die Besatzer der NSB den Vorzug gaben.

„Go-between” der zweiten Reihe

Wie ist dieser Werdegang einzuordnen? Die Historikerin Karina Urbach untersuchte in Go-betweens for Hitler (2015), wie Angehörige des europäischen Hochadels ihre Familiennetzwerke nutzten, um inoffizielle diplomatische Kanäle für unter anderem das Dritte Reich zu eröffnen. Auch der weltgewandte und mehrsprachige Go-Between Oberndorff konnte durch seine Herkunft auf ein europaweites Kontaktgeflecht zurückgreifen: Sein französischer Bekannter François Herzog d’Harcourt (1902-1997) finanzierte in den Dreißigerjahren die rechtsextremen Comités de défense paysanne18.

Zur Führungsriege der Nationaal Front gehörte auch der deutschstämmige Hermann Graf Wolff-Metternich (1887-1956), auf dessen Schloss Hillenraad unter anderem der „Totengräber der Weimarer Republik“ Franz von Papen19 und der „braune Kronprinz“ Wilhelm von Preußen20 gastierten. In diesen Annäherungen an rechtsex­treme Ideologien zeichnen sich die Unsicherheiten einer Klasse ab, die es jahrhundertelang als Selbstverständnis betrachtet hatte, gesellschaftlich hervorragende Stellungen zu bekleiden. Nach dem Ersten Weltkrieg, dem Zerfall der Monarchien und der Russischen Revolution geriet diese althergebrachte Ordnung Europas aus den Fugen. Ideologische Schnittflächen mit rechtsextremen Kräften (Antikommunismus, Antiparlamentarismus, Nationalismus, Elitismus) waren verlockend für Mitglieder einer Kaste, die sich in der Krise befand und an Bedeutung verlor.

Auch ein eher gemäßigter katholisch-konservativer Kopf wie Graf Alfred, Charles Vater, zeigte sich nicht gänzlich immun gegen diese Entwicklungen, wenn er 1930 gegen die „moralinfreien Intellektuellenzirkel der Großstädte“ und den „ekelhaften Salonbolschewismus“ wetterte21. Im Gegensatz zu dem weltmännischen Alfred radikalisierten sich in jenen Jahren zahlreiche deutsche Adelige und ließen sich willig durch die Nazis vereinnahmen – in dem naiven Glauben, die Lebensfrist angestammter Privilegien nochmals herauszögern zu können, ein Prozess den der Historiker Stephan Malinowski in Vom König zum Führer (2003) rekonstruierte.

Bereits vor der Besetzung Luxemburgs ließ sich zum Beispiel der in Bettendorf geborene und lebende Weltkriegsveteran Gustav Freiherr von Puttkamer (1891-1968) in eine „Liste des reinblütigen deutschen Adels“ eintragen und gehörte der NSDAP an22. Zu dieser reaktionären Grundausrichtung gesellte sich oft ein schwärmerischer Vorsehungsgedanke, man sei als historische Elite auserwählt, um einer größeren Sache zu dienen; ein Motiv, das auch bei Graf Stauffenbergs Entschlossenheit zur Ausführung seines Anschlags auf Hitler mitschwang. Stauffenbergs Großneffe – Graf Charles –, von Ambitionen und Selbstüberschätzung getrieben, beruflich aber ewig im Schatten seines Vaters Alfred stehend, sah im rechtsextremen Milieu der Dreißigerjahre irrigerweise Möglichkeiten, jene Bedeutung zu erreichen, die er in einer sich verändernden Gesellschaftsordnung nicht zu erlangen vermochte; ein Modernisierungsverlierer, der statt sich in reale Verhältnisse zu integrieren, sich an Machtsfantasien klammerte.

Das andere Lebenswege innerhalb dieser Subkultur durchaus möglich waren, belegen zwei Beispiele aus Vater Alfreds Luxemburger Bekanntenkreis: Der Wehrmachtsoffizier Franz Freiherr von Hoiningen-Huene (1888-1973) wurde zum Judenretter23. Die Grafenfamilie d’Ansembourg wurde 1941 nach Lignietz in Schlesien (heute Polen) zwangsumgesiedelt24.

Damaskusbekehrung

Wie erklärt sich nun die Behauptung, Charles habe sich an „extensive anti-nazi activities“ beteiligt? Tatsächlich scheint es wohl während der Kriegsjahre zu einer Damaskusbekehrung gekommen zu sein, ob aus Überzeugung oder aus Opportunismus sei dahingestellt. Noch im November 1944 warnt die illegale Presse vor Oberndorff, aber zu diesem Zeitpunkt soll er bereits einige Monate untergetaucht gewesen sein25. Als gesichert gilt, dass Charles sich im Frühling 1945 dem organisierten Widerstand („Binnenlandse Strijdkrachten“) anschloss und im April erfolgreich über die friedliche Machtübergabe im Ort Bussum verhandelte26. Unterdessen wurde Schloss Moestroff während der Ardennenoffensive schwer beschädigt. Vater Alfred verließ 1956 Luxemburg und starb 1963 in Heidelberg.

Oberndorff gelang eine auffallende Kehrtwende, die mit dem „Kriegserinnerungskreuz 1940“ ausgezeichnet wurde27. Ob sein Verhalten im Jahr 1940 Kriterien für den Orden, „guter Pflichterfüllung und gutem Benehmen“28 entsprach, kann der Leser am besten selbst beurteilen. Etliche frühere Weggefährten versanken im Morast der Kollaboration und wurden nach Kriegsende schwer bestraft; der niederländische Nazi-Politiker Anton Mussert sowie der französische Faschistenführer Marcel Bucard wurden beide hingerichtet. Wohl dank seiner gesellschaftlichen Stellung gelang es Graf Charles, seine früheren faschistischen Umtriebe zu vertuschen. Eine polizeiliche Überprüfung wurde 1947 erfolglos eingestellt29. In den Klatschspalten von De Telegraaf erschienen ab den Siebzigern einige Gefälligkeitsporträts des glamourösen Grafen, der sich nun als Maler von surrealistischen Gemälden versuchte. 1985 posaunte die Zeitung: „An seinem Benehmen während des Krieges hätten sehr viele Niederländer ein Beispiel nehmen können.30

Dass Oberndorff seine Talente und Privilegien bis 1941 in den Dienst zweifelhafter Ideologien gestellt hatte, war nun endgültig vergessen. Freundschaften mit ranghohen Klerikern und eine Mitgliedschaft im Malteserorden rundeten Oberndorffs Rehabilitierung ab. Seiner Familie bleibt der 1998 verstorbene Verwandlungskünstler Charles als liebevoller Vater und aufgeschlossener Mensch in Erinnerung.

Seine Standesgenossin, die Journalistin Marion Gräfin Dönhoff, tönte einst: „Fakten spielen in der Geschichte keine Rolle, entscheidend sind die Vorstellungen, die sich die Menschen von den Fakten machen.31“ Einen Markt für die fantasiereichen Malereien des Grafen gibt es nicht; sein größtes Kunstwerk ist indes vielleicht die schönfärberische Vorstellung, die die Nachwelt sich von Charles Leben macht.

Maarten van Voorst ist Publizist.

1 Der Historiker Dr. Dirk Hecht bereitet eine Biografie Alfred von Oberndorffs vor. Ich danke Hans Jonker und Carla van Beers für den konstruktiven Austausch zu diesem Artikel.

2 Report (n° 2457) to accompany the bill (H.R. 9440) for the relief of Miss Elisabeth von Oberndorff. U.S. House Reports (84th Congress, 2nd session, 26.06.1956)

3 Memorandum of Disapproval of H.R. 390, a Bill for the Relief of Miss Elisabeth von Oberndorff. 14.11. 1966

4 Siehe Fußnote 2

5 Nederland’s Adelsboek 69. Jhrg. (Den Haag, Van Stockum & Zoon, 1978) S.1

6 Paul Jackson „The international fascist conferences“ in World Fascism: A historical encyclopedia , 1. Band (Santa Barbara: ABC CLIO, 2006) S. 340

7 Geheimdossier Nr. 19625, 08.04.1935, Centrale Inlichtingendienst, Huygens Instituut voor Nederlandse Geschiedenis, Amsterdam

8 „Bij het Spaans consulaat te Rotterdam”, De Tribune, 06.08.1936

9 siehe Fußnote 7

10 „Mussert de Groote”, Nieuwe Venlosche Courant (Nr. 184), 07.08.1935.

11 Franz Tepel, „Holland in der Krise” Volk und Reich: Politische Monatshefte (11. Jhrg., Juli 1935) S. 528-537

12 Pierre Antoine Cousteau, „Avec les fascistes, avant leur victoire”, Je suis partout (Nr. 231), 27.04.1935

13 Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Tagebucheintrag vom 1. März 1936 EAM, NL Faulhaber 10017, S. 11-12

14 „Lijst van leden van de politieke kamer” Nederlandsch dagblad, 29.11.1940.

15 Brief an Geert Ruygers, 27.11.1940, Archief C.J.F. Stuldreher (Nr. 69.273), NIOD, Amsterdam

16 Hans Schippers, Zwart en Nationaal Front: latijns georiënteerd rechts-radicalisme in Nederland (1922-1946) (Amsterdam: IISG, 1986) S. 246. Gerüchten zufolge soll Oberndorff zu diesem Zeitpunkt ein Informant des Vatikan gewesen sein.

17 Wichert ten Have, De Nederlandse Unie: aanpassing, vernieuwing en confrontatie in bezettingstijd 1940-1941. (Amsterdam: Promotheus, 1999) S. 378

18 Robert Paxton, French Peasant Fascism: Henry Dorgère‘s Greenshirts and the Crises of French Agriculture, 1929-1939 (Oxford: Oxford University Press, 1997) S. 55

19 „Socialistisch journalist in Limburg op bezoek”, De Nieuw Koerier 14.10.1932

20 Stephan Malinowski, „Der braune Kronprinz”, Die Zeit (Nr. 33) 13.08.2015

21 Zitiert in Daniel Menning, Standesgemäße Ordnung in der Moderne: Adlige Familienstrategien und Gesellschaftsentwürfe in Deutschland 1840-1945 (München: Oldenbourg Verlag, 2014) S. 140

22 CdZ-E-0159 Deutsche Gesandtschaft – Wehrstammblätter und Lebensläufe, Archives nationales de Luxembourg

23 François Heisbourg, Cet étrange nazi qui sauva mon père – L‘odyssée du baron Hoiningen (Paris: Éditions Stock, 2019)

24 Nicolas Bosseler und Raymond Steichen, Livre d‘Or de la Résistance luxembourgeoise de 1940-1945 (Esch-sur-Alzette: Imprimerie H. Ney-Eicher, 1952) S. 322

25 Persmededeelingen van Bureau Houtman, 05.11.1944

26 Hans Jonker, „Graaf Charles van Oberndorff” in Historische Kring Bussum Jhrg. 21, Nr. 1 (April 2005) S. 22-23; Daan Voûte, Schooljongen in oorlogstijd (Lochem: Drukkerij Lammerdink, 2010) S. 19-21; Dossier Oberndorff, Inv.nr. 3375, Archief Ordedienst en Binnenlandse Strijdkrachten, Nationaal Archief, Den Haag

27 Todesanzeige, 1998.

28 Koninklijk besluit Nr. 6 (Staatsblad E 16) 16.03.1944

29 CABR 90491 (PRA Den Haag 29449), Nationaal Archief, Den Haag.

30 „Verbluffend tekentalent”. De Telegraaf, 07.02.1985

31 Marion Gräfin Dönhoff, „Wandel der Wahrheit”. Die Zeit, (Nr. 45) 31.10.1997

Maarten van Voorst
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