Topophilia oder: Die Liebe zur Landschaft in Zeiten der Klimakrise

Vermessung der Heemecht

d'Lëtzebuerger Land du 11.10.2019

„… humiliated at how impossible it is
to desire any Terrain
in its interminable unfolding,
ev’ry last Pebble, dip and rain-path.”
Thomas Pynchon

Die Welt ist heil: Schafe, die die Form von Popcorn haben, grasen auf einer sattgrünen Wiese; umringt sind sie von zwei blonden Kindern, die die Tiere streicheln und füttern. Die Wolken strahlen, als wären sie mit Wandfarbe angestrichen worden, mit der teuren natürlich, in deren Werbung diese schneeweiße Katze rumhuscht. Am Ende der Wiese steht ein Traktor aus den Fünfzigern, führerlos und nostalgisch, ein Wächter der Idylle. Alles ist rein und prächtig, in trauter Einheit sind Mensch und Natur verbunden – wenigstens auf der Briefmarke, die in der zweiten Ausgabe 2019 von der Post unter dem Label „Tourisme rural“ in Umlauf gebracht wurde.

Bei einer so archaischen Kompositionslogik wäre es nicht verwunderlich, wenn gleich eine Marschkapelle inklusive Chor durch den Wald paradiert käme, um Ons Heemecht anzustimmen: „An sengem donkle Bëscherkranz, / Vum Fridde stëll bewaacht, / Sou ouni Pronk an deire Glanz / Gemittlech léif et laacht; / Säi Vollek frou sech soë kann, / An ’t si keng eidel Dreem: / Wéi wunnt et sech sou heemlech dran, / Wéi as ’t sou gutt doheem!“ Ei, wie ist sie schön, die Luxemburger Landschaft! Bestückt mit einheimischen Kindern und Schlachttieren, ganz ohne mehrstöckige Datacenter, raffineriegroße Joghurtfabriken und kreuzfahrtschiffbreite Autobahnen, auf denen die Grenzgänger im Stau stecken.

Das Wunschbild spricht nicht nur die Philatelisten unter uns an. Die Szenerie mag ideologisch verbrämt sein, wenn es sie in der Form überhaupt jemals gegeben hat. Dennoch kommt dem Lob des Ländlichen eine wichtige Funktion zu: Etwas mutmaßlich Gefährdetes wird ins Bild gesetzt. Wirtschaftswachstum, Résidence-Bauten quer durchs Land, Infrastrukturprojekte, dazu eine umfassende ökologische Krise inklusive Artenschwund und Baumsterben – all diese Phänomene greifen hierzulande ineinander und nähren ein Gefühl des Unbehagens: Die Umwelt wird zu Schanden geritten.

Der Wald ist politisch

Weiter gefasst lässt sich in diesem Zusammenhang von einer Liebe zur Landschaft sprechen, von Topophilie. 1974 prägte der Humangeograph Yi-Fu Tuan den Begriff in einem Buch, das bisher nicht ins Deutsche übertragen wurde. Mit seiner Studie wollte Tuan einen „pychogeographical factor“ geltend machen: „Environment […] is not just a resource base to be used or natural forces to adapt to, but also sources of assurance and pleasure, objects of profound attachment and love.1“ Dass die Topophilie eine emotionale und darüber hinaus eine politische Angelegenheit ist, haben jüngst die Wahlkämpfe in Sachsen und Brandenburg gezeigt. Der „deutsche“ Wald war in aller Munde, sein schlechter Zustand ebenso wie Maßnahmen zu seiner Rettung.

Auch in Luxemburg ist der Forst ein politisch heißes Eisen. Das belegte vor kurzem eine parlamentarische Anfrage der LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo und Tess Burton, die sich von Umweltministerin Carole Dieschbourg (Grüne) Auskunft zum Borkenkäfer-Befall der hiesigen Wälder erbaten. Ihre Wortwahl ist unmissverständlich, die Rede geht von einer „invasion“, von „attaques massives“ und „conséquences catastrophiques“. Tatsächlich ist ein Faktor, den Yi-Fu Tuan Anfang der Siebziger und damit vor dem Aufstieg des Neoliberalismus kaum beachtete, heute dominant geworden: Topophilie ist ausschließlich unter negativen Vorzeichen zu haben. Wer über eine Landschaft spricht, spricht über ihr Bedroht-Sein. Es geht um Verlustängste im Rahmen einer gestörten Beziehung zur Umwelt, nicht zuletzt in Luxemburg, wo die Landschaft seit mehr als einem Jahrhundert als wichtiges Element des Nation building figuriert.

Landschaft und Identität

Darunter ist eine politische Agenda zu verstehen, deren Ziel es ist, einer Gesellschaft eine kohärente nationale Identität zu verleihen. Flaggen und Feiertage gehören ebenso zum Nation building wie eine Geschichtsschreibung, die historische Ereignisse strategisch interpretiert, um sie in den Dienst eines nationalen Narrativs zu stellen. Der Text zu Ons Heemecht ist wiederum ein markantes Beispiel dafür, wie eine Landschaft nationalisiert wird: „Wou d’Uelzecht duerch d’Wisen zéit, / Duerch d’Fielsen d’Sauer brécht, / Wou d’Rief laanscht d’Musel dofteg bléit, / Den Himmel Wäin ons mécht: / Dat ass onst Land, fir dat mer géif / Heinidden alles won, / Onst Heemechtsland dat mir sou déif / An onsen Hierzer dron.“

Quer durchs späte 19. und 20. Jahrhundert laufen die topophilen Bemühungen, das Terrain an eine genuin luxemburgische Identität zu koppeln. In Einzelstudien haben unter anderem die Literaturwissenschaftlerin Myriam Sunnen und die Soziologin Ann-Marie Millim diese Aspekte des Nation building herausgearbeitet2. Ein kurioses Beispiel ist in dieser Hinsicht Meedercher, ein Lied von XY, das durch die Cover-Version der Cool Feet ähnlich bekannt sein dürfte wie die Nationalhymne. Der Songtext besticht durch eine bumsfidele Einfachheit: „Ech hat ee Meedchen zu Cruchten, oh mamm, wat hat dat Luchten. […] Ech hat ee Meedchen zu Vichten, oh mamm, wat konnt dat“ – ja, ist schon gut, beruhig’ dich, Mann. In jedem Kartoffelfelddörfchen steht jedenfalls ee Meedchen, in jedem Schweinegrubenkaff langweilt sich eng Mod, und alle warten sie nur darauf, einmal schön beackert zu werden.

Auch das ist eine Methode der Raumvermessung: Das Lied arbeitet an einem Kopulationskataster des Großherzogtums. Nach einer Laufzeit von 2:20 weiß man, was das Terrain hier so alles bereithält. Und klar, Ausflüge ins Ausland dürfen nicht fehlen, unter anderem nach Arlon, später sogar nach Rio. Schließlich sind wir alle längst Pendler und Nomaden, auch die Notgeilen unter uns. Das ändert indes wenig daran, dass ein hiesiges Produit du terroir in diesem Liedtext besondere Beachtung findet: Zu Rëndfleesch, Gromperen a Miel gesellen sich die Mossen.

Es gibt viele weitere topophile Dokumente, die sich aufführen ließen, darunter Verse des Deutschlehrers Fernand Hoffmann, der 1980 im Gedichtband Etüden 1 die (angebliche) Schönheit des Luxemburgischen mit der (angeblichen) Schönheit der Landschaft kurzschloss. Die Herausgeber der Cahiers luxembourgeois stellen in den Zwanziger- und Dreißiger Jahren mehrere Sonderhefte zusammen, die sich dem Paysage luxembourgeois widmeten. Dort tragen Essays Titel wie „Die Philosophie der Landschaft – Berdorf“. Und seit einigen Jahren werden an einem Stand der Walfer Bicherdeeg Butterkekse in der Form der Landesgrenzen verteilt. Es ist eine Eucharistie der anderen Art, die Kekswerdung der Kartographie inklusive Blödel-Patriotismus-Symbolik: Das Luxemburger Land ist zum Fressen gut. Tatsächlich ist Topophilie äußerst anfällig für eine ideologische Indienstnahme. Natur um der Natur willen – das ist selten bis nie anzutreffen. Stattdessen ist die Landschaft eine Projektionsfläche für politische, wirtschaftliche oder künstlerische Strategien.

#bloßhierbleiben

In diesem Sinne ist es nicht weiter verwunderlich, dass Tourismusminister Lex Delles (DP) im Sommer dieses Jahres eine Initiative namens Tourisme 2022 lancierte. Sie soll Ansässige der Großregion dazu ermuntern, „de redécouvrir le Luxembourg autrement et de se faire surprendre par de beaux endroits et de belles opportunités qu’on ne connaissait pas où dont on avait peut-être oublié l’existence“. Unter dem Hashtag #vakanzdoheem wurde ein Gewinnspiel ausgerufen: Man solle Fotos des hier verbrachten Urlaubs in den sozialen Netzwerken teilen. Wer sich dort umschaut, stößt auf die üblichen Verdächtigen: hauptstädtische Festung, Viandener Panorama samt Schloss und Fluss, Schießent ümpel, Moselhänge, dazu viel, viel Wald.

Die Initiative ist bemerkenswert, weil sie sich an einem Paradigmenwechsel versucht. Luxemburger machen nämlich keinen Urlaub in Luxemburg. Unumstößlich gilt Jacques Santers Bonmot: „Je kleiner das Land, desto größer das Ausland.“ Nun soll alles anders sein. Die Power-Point-Folien, die während der Pressekonferenz von Tourisme 2022 gezeigt wurden, zeigen hier eine Sehenswürdigkeit aus Luxemburg, dort ein ähnliches Reiseziel im Ausland. Statt 1 780 Kilometer zurückzulegen, um die Cava di Bauxite in Italien zu besuchen, könne man schlicht und ergreifend zum Prënzebierg Giele Botter im Süden des Landes pilgern. Statt 1 623 Kilometer hinter sich zu bringen, um den Naturpark Sierre Mariola in Spanien zu besichtigen, könne man doch die Höhlen von Mamerleeën bei Schëndels erkunden. Und so weiter, und so fort.

Eine Umwertung der Kategorien findet statt, die Distanz ist nicht länger ein Argument für, sondern gegen die Reise: Je kleiner das Land, desto näher seine Sehenswürdigkeiten. Topophilie ist dabei das Mittel zum Zweck, schließlich geht es zuallererst darum, die heimische Tourismusindustrie zu fördern. Erst letztes Jahr hatte der Statec in der Studie Le tourisme d’hier et d’aujourd’hui festgehalten: „Les voyages de loisirs avec nuitées effectués au Luxembourg restent peu fréquents. En 20 ans, le nombre de résidents concernés est passé de 6 à 4 %.“ Die ökopatriotischen Implikationen der touri-industriellen Kampagne könnten in Zeiten von igelhaftem Isolationismus und nationaler Rückbesinnung fataler nicht sein: Wieso in die Ferne schweifen? Weshalb die Welt entdecken? Das heimische Biotop hält doch alles bereit!

Topophilie und Ideologie

Klar, es ist zu einfach, eine Wertschätzung des Lokalen rundheraus abzulehnen und ihr eine fragwürdige Agenda zu unterstellen. Das haben weder die Kampagne von Tourisme 2022 noch Téi und Véi und Bléi vum Séi im Sinne. Die Rückbesinnung auf das Regionale und Nahe mag aus ökologischen Gründen mehr als geboten sein. Historisch ist und bleibt eine solche Denkweise indes vorbelastet, weil sie anti-moderne Argumente nutzt und an rechtsgesinnte Agrar-Romantik andockt. Das unbescholtene Landleben wird in dieser Tradition als Antidot gegen den Kosmopolitismus der urbanen Eliten glorifiziert, die ein vormodernes Leben im Einklang mit der Natur und der Gemeinschaft angeblich verunmöglicht haben.

In ihrem jüngst erschienenen Buch Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos haben Andrea Röpke und Andreas Speit die ideologische Reichweite der neuen alten Naturverbundenheit konzise herausgearbeitet: „Die Bereiche Natur-, Heimat-, Tier- und Volksschutz denkt die völkische Bewegung schon seit dem 19. Jahrhundert eng zusammen. Ein Vierklang, der bis heute angeschlagen wird. Umwelt- und Naturschutz, Tierrechte und Veganismus waren schon früh mit antizivilisatorischen Effekten besetzt, bewegten sie gar.3

Nochmals: Es geht nicht darum, einzelne Initiativen durch insinuierende Darstellung in den Dreck zu ziehen. Die alarmierenden Beispiele, die Röpke und Speit zuhauf bringen, sind hierzulande in der Form nicht zu beobachten. Es geht um die Schärfung des Blicks auf den Öko-Diskurs, der hinsichtlich seiner zukünftigen Entwicklungen nicht ohne gesellschaftspolitische Sprengkraft ist. Denn: Wie wird man in zehn, zwanzig, dreißig Jahren über die Luxemburger Landschaft sprechen? Im September stellte die Stiftung Idea eine Studie vor, die sich mit dem Bevölkerungswachstum im Großherzogtum bis 2060 beschäftigt. Je nach Szenario gibt’s mal mehr Grenzgänger, mal mehr Einwohner; indes ist in allen Entwürfen das Wachstum der hier Lebenden, Arbeitenden und Wohnenden signifikant.

Die Appeasement-Politik, die Corinne Cahen (DP) daraufhin anstimmte („Eine Million Einwohner wären kein Verhängnis“), ist auf mindestens einem Auge blind. Wirtschaftlich mögen diese Zahlen wenig problematisch sein, für eine bereits lädierte Diskussionskultur sind sie pures Gift. Der letzte Wahlkampf hat gezeigt, dass Wachstums- und Standortpolitik nämlich nicht ohne grenzgänger- und also ausländerfeindliche Untertöne zu haben sind (siehe „Luxembourg first“, d’Land, 28.09.2018). Diese Konstellationen dürften sich in Zukunft verschärfen, wenn Autobahnen ausgebaut, Wiesenflächen versiegelt, Wälder abgeholzt und freie Äcker verbaut werden. Auch die oben skizzierte Topophilie à la luxembourgeoise wird davon tangiert werden: „Wéi wunnt et sech sou / heemlech dran, / Wéi as ’t sou gutt doheem!“ – für wen wird das noch möglich sein? Und wer ist daran schuld, wenn die Retropie idyllischen Lebens nicht mehr gilt? Bien sûr: die Ausländer, die Investoren, die Politiker, die üblichen Feindbilder also.

Die ausländerfeindliche Bewegung Wee2050 gibt den Ton vor. Auf die Cahen-Äußerung teilte sie in den sozialen Medien ein Foto von Luxemburg-Stadt mit Baukränen, der Kirchberg-Silhouette im Hintergrund und nur mehr sehr wenig unverbauten Flächen. Dazu propagierte sie: „Dem Corinne Cahen ass de Verloscht vun eiser Heemecht egal. Eis net!“ Das Header-Bild ihrer Facebook-Seite zeigt im Rahmen dieser Rhetorik des Reaktionären folgerichtig ein schön grünes Wiesen- und Flussgebiet. Die Hinterlist dieser Bildpolitik liegt darin, dass eine vorgeblich harmlose Aufnahme genutzt wird, um eine rigide Abschottungsdoktrin ins Werk zu setzen.

Terrestrisch leben

Schlimmstenfalls wird sich nationalistische Heimattümelei also als ökologischer Aktivismus bemänteln können. Das Engagement für die Bewahrung der Umwelt wird dann nicht zu scheiden sein von einem reaktionären Konservatismus, der sich ebenfalls um die Intaktheit der Landschaft sorgt – nur halt mit gänzlich anderen Zielen vor Augen. So zeitigt die Politisierung der Ökologie, wie sie seit einigen Jahren vonstattengeht, nicht nur positive Effekte. Eine Gefahr dürfte darin bestehen, dass sich Topophilie und Ideologie zusammentun und eine Chimäre gebären: eine borniert operierende Umwelt-Politbewegung, die ein globales Problem des 21. Jahrhunderts mit nationalen Mitteln des 19. und 20. Jahrhunderts bekämpfen will. (Röpke und Scheit machen für Deutschland vor allem völkische Denkmuster aus.)

In seinem Essay Das terrestrische Manifest hat sich auch Bruno Latour dieser Problemlagen angenommen4. Der Soziologe sucht die Zuspitzung in der Frage: „Haben Sie schon bemerkt, wie anders Ihre Gefühle sind, je nachdem, ob man Sie bittet, die Natur zu verteidigen – zum Gähnen langweilig –, oder Ihr Territorium zu verteidigen – und schon stehen Sie Gewehr bei Fuß?“ Latour diagnostiziert, dass „die Vorstellung des Bodens“ sich grundlegend verändere und es heute mehr denn je darauf ankomme, eine terrestrische Denkweise auszubilden. Der Konsumspruch „think global, act local“ müsse als Maxime einer Lebensführung Anwendung finden: „Um zu beruhigen, müsste man zu zwei komplementären, durch die Herausforderungen der Modernisierung aber widersprüchlich gewordenen Regungen fähig sein: sich einerseits an einen bestimmten Boden zu binden und andererseits weltbezogen zu werden.“

Die Herausforderung wird darin bestehen, eine solche ökologische Dialektik praktisch umzusetzen. Das heißt einerseits: den nahegelegenen Boden wertzuschätzen, ohne dabei auf längst diskreditierte Verfahren wie Bauerntum-Nostalgie, nationale Isolation oder urbane Elitenskepsis zu setzen. Das heißt andererseits: den ferngelegenen Boden im Blick behalten, ohne die (Natur-)Ereignisse, die sich dort abspielen, als abseitige Spektakel abzutun, die nichts mit der eigenen Lebensrealität zu tun haben. Denn das „andere Ende der Welt“, von dem sprichwörtlich so oft die Rede geht, ist eine Mär; die „hochgezüchteten Distanzierungsmöglichkeiten“ (Ulrich Beck), mit der der Westen sich allerlei Risiken vom Leib hielt, sind dysfunktional geworden.

Der Beginn des ökologischen Zeitalters, das trotz aller Unkenrufe nicht zu leugnen ist, läutet in diesem Sinne das Ende zahlreicher Selbstverständlichkeiten ein. Es gilt, vieles neu aufzustellen: die Sprichwörter, die Wirtschaftsmodelle, die Politformen, die Reichweite unserer Empathie, die Topophilie, die Symbole und Bilder, die wir parat haben, um uns in einer (sterbenden) Landschaft zu verorten.

Immerhin: Latours Prognose, die Aufforderung, die Natur zu verteidigen, bringe einem nur ein müdes Lächeln ein, ist bereits widerlegt. Am 23. September schrie Greta Thunberg während der UN-Vollversammlung den höchstrangigen politischen Vertretern der Welt wütend entgegen: „How dare you!“

1 Yi-Fu Tuan: Topophilia. A study of environmental perception, attitudes, and values. Englewood Cliffs 1974

2 Myriam Sunnen: „Den Zolverknapp ass kê Parnas. Le paysage dans la littérature luxembourgeoise“. In: Identitäts(de)konstruktionen. Neue Studien zur Luxemburgistik. Hg. v. Claude D. Conter und Germaine Goetzinger. Esch/Alzette 2008, S. 33-52; Anne-Marie Millim: „Schooling the gaze. Industry and nation-building in Luxembourgish landscape-writing, 1900-1940“. In: Journal of European Studies 2014, vol. 44 (2), S. 151-169

3 Andrea Röpke, Andreas Speit (Hg.): Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos. Berlin 2019

4 Bruno Latour: Das terrestrische Manifest. Berlin 2018

Samuel Hamen
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