Archive

Social / Santé

Nachdem das Psychotherapeutengesetz in Kraft ist, soll nun eine Kassen-Psychotherapie definiert werden. Sie könnte der Anfang vom Einstieg in Privatbehandlungen auch durch den Arzt sein

Glück gegen Preisfreiheit

Peter Feist
Édition: 29.01.2016
Seit einem halben Jahr zählt Luxemburg zu den Ländern Europas, in denen die Psychotherapie gesetzlich geregelt ist. Das Gesetz vom 14. Juli 2015 legt fest, wer den nun geschützten Titel „Psychotherapeut“ führen darf und was mit „Psychotherapie“ gemeint ist. Im Gesetz steht auch, was eine …
Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) legt heute dem Regierungsrat einen Vorentwurf für ein neues Krankenhausgesetz vor. Er enthält auch einen neuen Spitalplan

„Alle unsere Spitäler sind gut“

Peter Feist
Édition: 08.01.2016
d’Land: Frau Ministerin, gesetzt den Fall, Sie benötigten eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus – würden Sie sich im Ausland behandeln lassen oder in Luxemburg? Lydia Mutsch: In Luxemburg. – Und wie würden Sie herausfinden, welches Spital für Sie das beste wäre? Alle unsere Spitäler …
Laboratoires Ketterthill

Der Ex-Patron klagt an

Peter Feist
Édition: 04.12.2015
Am 6. Juni 2011 hat Jean-Luc Dourson ein Ziel erreicht, auf das er drei Jahre lang hingearbeitet hat. Die Übernahme seiner Laboratoires Ketter-thill durch Cerba European Lab, Europas zweitgrößten Laborkonzern, hat begonnen. Am 27. Juli 2011 ist sie perfekt. Im Gegenzug ist der frühere Inhaber und …
Les géants du web s’intéressent de plus en plus au domaine médical

Santé connectée

Georges Canto
Édition: 06.11.2015
L’alliance de la carpe et du lapin ? Le 31 août était annoncé un partenariat de Sanofi (première capitalisation boursière en France avec 120 milliards d’euros) avec Google, pour « améliorer les résultats cliniques dans le diabète » avec la collaboration du centre de recherche américain Joslin …
Die Robert-Schuman-Stiftung gibt die „ambulanten” Laboranalysen ihrer vier Spitäler an die Laboratoires Réunis ab. Was wie ein kleiner Vorgang aussieht, wird zum politischen Problem

Schumans Wetterleuchten

Peter Feist
Édition: 02.10.2015
Es ging ziemlich hoch her, als sich am Dienstag der Verwaltungsrat der Fédération des hôpitaux luxembourgeois traf. Paul Wirtgen, Generaldirektor der Fondation Hôpitaux Robert Schuman (FHRS), sollte erklären, wie die Krankenhausstiftung des Erzbistums es mit den Labors in ihren Spitälern hält. Der …
In der Schuman-Gruppe gibt es zwar kein alternatives Konzept für die Zithaklinik, aber alternative Ideen. Riskante Akutmedizin könnte auf dem Kirchberg zentralisiert werden

Was tun mit der Zitha?

Peter Feist
Édition: 07.08.2015
Seit gut einem Monat kommt die Zithaklinik nicht mehr aus den Schlagzeilen. Gerüchten, die Führung der Hôpitaux Robert Schuman habe einen „alternativen Plan“ über die Verteilung der medizinischen Dienste zwischen der Zitha und dem Hôpital Kirchberg in der Schublade, folgte ein Dementi des …
Suizid-Präventionsplan

Wenn Kapitalismus krank macht

Ines Kurschat
Édition: 31.07.2015
Etwas unglücklich wirkte es, als Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) am Freitag beim Regierungsbriefing die Eckpunkte des nationalen Aktionsplan zur Prävention von Suiziden vorstellte. Nicht nur, dass sie das lebenswichtige Thema erst am Ende ihrer Ausführung ansprach, sie befand, dass 85 …
Zwölf Jahre, nachdem die ersten 88 Millionen Euro für seinen Neubau genehmigt wurden, soll das Laboratoire national de santé eine Entwicklungstrategie erhalten

Unendliche Geschichte

Peter Feist
Édition: 31.07.2015
Besuchern, die von auswärts kommen, teilt das Laboratoire national de santé ein wenig verschämt mit: Am besten reise man im Auto an. Eine Anbindung an den öffentlichen Transport existiere leider nicht, man sei mit der Gemeinde Düdelingen aber im Gespräch darüber. Und wer den Zug bis Burange nehme, …
Laboratoires Ketterthill

Mitgegangen, mitgefangen

Peter Feist
Édition: 31.07.2015
Muss es die Luxemburger Politik interessieren, wenn ein französischer Investmentfonds seine Beteiligung an einem französischen Unternehmen zu veräußern gedenkt? Nicht unbedingt, aber dass der Private-Equity-Fonds PAI Partners bis zum Jahresende seine Beteiligung an Cerba European Lab …
Männer haben ein deutlich höheres Risiko, bei ihrer Arbeit zu verunglücken. Doch der Geschlechteraspekt spielt bei der Unfallverhütung kaum eine Rolle

Tarzan-Syndrom

Ines Kurschat
Édition: 13.03.2015
Glück im Unglück hatte am Montagmorgen ein Arbeiter in Grevenmacher. Der Mann rutschte auf einer Leiter aus und fiel drei Meter in die Tiefe. Weil unklar war, wie schwer seine Verletzungen waren, wurde er per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Polizei gab etwas später Entwarnung: …
La psychanalyse en Europe

Victime des luttes corporatistes

Thierry Simonelli
Édition: 06.03.2015
Janvier dernier, l’association parisienne Dimensions de la psychanalyse organisait un congrès international sur la la psychanalyse face aux diverses législations de la psychothérapie. Une dizaine de psychanalystes, issus de dix pays européens différents, dont le Luxembourg, étaient invités à …
Nationaler Aktionsplan gegen Hepatitis

Plan- aber nicht kopflos

Ines Kurschat
Édition: 06.02.2015
Es war ein mieser 19. Platz, auf dem Luxemburg beim letzten Euro Hepatitis Index 2013 landete. Die Studie des Health Consumer Powerhouse vergleicht und bewertet die Präventionsarbeit, den Zugang zu Gesundheitsleistungen und die nationale Strategie in ganz Europa. Das schlechte Abschneiden vor gut …
Die Mitarbeiter der HIV-Beratung sind für die Erkennung von HIV und Hepatitis C unverzichtbar. Sie gehen dorthin, wo gewöhnliche Ärzte nicht sind: zu Risikopatienten auf der Straße und im Gefängnis. Eine Reportage

Die andere Testfahrt

Ines Kurschat
Édition: 06.02.2015
Es klopft an der Fensterscheibe. „Da ist unser erster Kunde. Los geht’s!“, ruft Krankenschwester Natascha Da Silva und öffnet mit beherztem Ruck die mit einem Sichtschutz versehene Schiebetür des weißen Dimps-Busses. Dimps steht für Dispositif d’intervention mobile pour la promotion de la santé …
Lettre à la rédaction

Le psychothérapeute, le cannabis et le législateur

Édition: 02.01.2015
« Le poids des mots, le  choc des électros » : le papier que le Land a consacré dans sa dernière édition au projet de loi sur la psychothérapie tient, hélas, plus d’un reportage aguicheur de Paris-Match que du journalisme d’investigation. L’auteur ignore-t-il que cela fait des lustres qu’on ne …
Das Psychotherapeutengesetz richtet sich nun auch gegen die Psychiater

Nur noch Elektroschocks?

Peter Feist
Édition: 19.12.2014
Ist ein Psychiater auch ein Psychotherapeut? Darf er einem psychisch kranken Patienten nicht nur Medikamente verschreiben, sondern auch eine Verhaltenstherapie verabreichen oder eine Psychoanalyse, falls das angebracht ist? Wenn er das kann, wieso nicht. Bisher stand das außer Frage. Und die …
Gut möglich, dass die Pädiatrie auf die Haupstadt konzentriert wird. Was den Leuten im Norden aber schwer zu erklären sein dürfte

All an d’Stad?

Peter Feist
Édition: 05.12.2014
Mittwoch Nachmittag waren sie verabredet: die Gesundheitsministerin, der Sozialminister, die Krankenhausdirektoren aus Esch, Ettelbrück und vom CHL und die Fachgesellschaft der Kinderärzte. Gemeinsam wollten sie eine Lösung suchen für die Pä-diatrie-Krise im Centre hospitalier Émile Mayrisch im …
Der neue Spitalplan ist der ziemlich verzweifelte Versuch, die Kliniklandschaft rationalisieren zu wollen: Da sich das 2010 bei der Gesundheitsreform niemand getraut hat, geht das jetzt kaum

Die Kirche bleibt im Dorf

Peter Feist
Édition: 14.11.2014
Wer in der Hauptstadt oder in deren Umland wohnt und Kinder hat, kennt das Problem: Wird ein Kind am Wochenende krank, kann der Gang in die Kannerklinik am CHL nötig werden. Je nach Jahreszeit sitzt man dort aber womöglich stundenlang mit seinem Nachwuchs. Schlaue Eltern steuern deshalb die …
Kompetenzzentren in den Spitälern

Nicht so ernst gemeint

Peter Feist
Édition: 07.11.2014
In den Krankenhäusern, so steht es im Entwurf zum neuen Spitalplan, sollen zehn „Kompetenzzentren“ eingerichtet werden. Eines zur Behandlung von Schlaganfallpatienten und eines für Wirbelsäulenleiden, zwei für Diabetiker und eines für Rheumatiker. Ein weiteres würde auf Eingriffe am Herzen …
Das Regierungsprogramm verspricht, die „Primärversorgung“ im Gesundheitswesen auszubauen. Die Allgemeinmediziner wollen jetzt wissen, wie das gemeint ist

Den Dokter fir d’Leit

Peter Feist
Édition: 19.09.2014
Anne B. ist Allgemeinmedizinerin in einer Landgemeinde*. 1983 eröffnete sie ihre erste Praxis. „Damals habe ich oft bis 20 Uhr oder länger gearbeitet“, erzählt sie. Oder noch vor Sprechstundenbeginn angefangen: Sieben Jahre lang betrieb sie die Praxis im Haus ihrer Familie. „Da klingelten die …
Mit dem Plan cancer soll es dem Krebs an den Kragen gehen. Was für die Behandlung von Krebskranken getan wird, entscheidet sich an anderer Stelle. Und womöglich geschieht bis 2018 noch nicht viel

Konzentrationsprobleme

Peter Feist
Édition: 12.09.2014
Bücher von Karl Lauterbach werden in Deutschland viel gelesen. Der Kölner Medizinprofessor ist an der dortigen Universität Chef des Instituts für Gesundheitsökonomie, obendrein Bundestagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Über das deutsche Gesundheitswesen hat er …

Plus de résultats …