Archive

Social / Assurance maladie

Ob bis zum Sommer feststeht, wie viel Psychotherapie es von der Kasse geben soll, ist nicht sicher. Denn dabei geht es auch um die Zukunft der Luxemburger „Staatsmedizin”

Psychologie mit Deadline

Peter Feist
Édition: 20.04.2018
Alle zur Kasse „Das ist schwierig“, sagt CNS-Vorstandspräsident Paul Schmit. Seit Januar verhandeln die Gesundheitskasse und die Fédération des associations représentant des psychothérapeutes au grand-duché de Luxembourg (Fapsylux) über eine Konvention. Das klingt technisch, ist es aber bei weitem …

Leitartikel

Öffentlich ist nicht Mist

Peter Feist
Édition: 13.04.2018
Anfang der Woche sah es nach Krach im Gesundheitswesen aus. Da protestierte der Ärzteverband AMMD, dass die CNS die Labors benutze, um die Ärzte zu kontrollieren und Geld zu sparen: Anfang Januar war für die Analyselabors eine neue Gebührenordnung in Kraft getreten, nach der sie ihre Leistungen …

Ganz vorsichtig begann am Montag die Debatte um den Tiers payant

Nicht gegen den Kassenarzt

Peter Feist
Édition: 02.03.2018
„Vergessen Sie den Willen des Volkes nicht!“ Das war das Schlusswort von Petitionärin Jill Sterba an Sozialminister Romain Schneider (LSAP) und die Abgeordneten nach der Anhörung zur Petition mit der laufenden Nummer 922 am Montag im Parlament. Mit dem am 8. Dezember eingereichten Vorschlag, das …

Per Gesetz will der Sozialminister dafür sorgen, dass die Caisse médico bleiben kann, was sie ist. Damit gibt er den Privatversicherern Gelegenheit, von Wettbewerbsverzerrung zu reden

Pandoras Büchse

Peter Feist
Édition: 02.02.2018
Es ist eine vertrackte und komplizierte Angelegenheit, aber sie betrifft zwei Drittel der Bevölkerung. So viele sind laut Sozialministerium zusatzversichert bei der „Caisse médico“, wie der Volksmund die Caisse médico-complémentaire mutualiste (CMCM) nennt. Entweder gehören die vielen Leute nur …

Gespräch mit Paul Schmit, Präsident der Caisse nationale de Santé

„Wir haben keine Staatsmedizin“

Peter Feist
Édition: 12.01.2018
d’Land: Die Online-Petition für die Einführung des allgemeinen Drittzahlerprinzips (tiers-payant) hat offenbar einen Nerv getroffen. 7 062 Unterschriften trägt sie bislang (am gestrigen Donnerstag um 16 Uhr, d. Red.). Meinen Sie, dass noch in dieser Legislaturperiode etwas in der Richtung …

Die Gesundheitsversorgung Luxemburgs ist nicht in jedem Fall „sozial“. Geringverdiener verzichten mitunter auf Arztbesuche, Unversicherte müssen auf Freiwillige und Lydia Mutsch hoffen

Die Besten der Galaxis

Peter Feist
Édition: 20.10.2017
2015 gingen sämtliche Einwohner der Gemeinde Parc Hosingen kein einziges Mal zum Arzt, weil ihnen das zu teuer schien. Das ist, wohlgemerkt, ein Sinnbild: Zum Jahreswechsel 2015/16 zählte Parc Hosingen 3 350 Einwohner, und das entsprach ziemlich genau den 0,7 Prozent der Landesbevölkerung ab 16 …
Trotz Krankenschein auf Arbeit

Die Wortschöpfung der Woche

Peter Feist
Édition: 16.12.2016
Die Wortschöpfung der Woche heißt „Präsentismus“. Sie kommt von der Generalinspektion der Sozialversicherung (IGSS) und ist das Gegenteil von Absentismus. Spektakulär ist sie, weil die IGSS nach einer Befragung von 17 461 im Privatsektor lohnabhängig Beschäftigten festgestellt hat, dass 62 Prozent …
Zu den Steuererleichterungen kommt auch Zahnarztgeld von der CNS

Däitlech méi!

Peter Feist
Édition: 28.10.2016
„Däitlech méi!“ ist zwar der Slogan, mit dem die DP diese Woche ihre Anhänger auf die baldigen Steuererleichterungen, die Reform des Elternurlaubs und die für den Herbst 2017 angekündigte Gratis-Kinderbetreuung aufmerksam macht und damit viel besser aussehen will als die CSV und ihr …
Die UEL will raus aus der CNS

Taktischer Vorstoß

Peter Feist
Édition: 04.03.2016
Die vergangene Woche vom Unternehmerdachverband UEL vorgebrachte Idee, aus der Finanzierung und der Verwaltung der Gesundheitsleistungen auszusteigen, schlug erwartungsgemäß Wellen. Premier Xavier Bettel (DP) erklärte, „was zu dritt funktioniert“, in gemeinsamer Zuständigkeit von Unternehmern, …
Sonderregelung für Schwerkranke

„Menschlich unhaltbar“

Peter Feist
Édition: 04.03.2016
Als die Regierung sich Ende 2014 mit OGBL, LCGB und CGFP traf, um die Zustimmung der Gewerkschaften für den Zukunftspak zu gewinnen, machte sie ihnen eine Reihe Zusagen. Unter anderem die, im Laufe des darauffolgenden Jahres für eine Lösung des „52-Krankheitswochen-Problems“ zu sorgen. Vor allem …
Nachdem das Psychotherapeutengesetz in Kraft ist, soll nun eine Kassen-Psychotherapie definiert werden. Sie könnte der Anfang vom Einstieg in Privatbehandlungen auch durch den Arzt sein

Glück gegen Preisfreiheit

Peter Feist
Édition: 29.01.2016
Seit einem halben Jahr zählt Luxemburg zu den Ländern Europas, in denen die Psychotherapie gesetzlich geregelt ist. Das Gesetz vom 14. Juli 2015 legt fest, wer den nun geschützten Titel „Psychotherapeut“ führen darf und was mit „Psychotherapie“ gemeint ist. Im Gesetz steht auch, was eine …
Laboratoires Ketterthill

Mitgegangen, mitgefangen

Peter Feist
Édition: 31.07.2015
Muss es die Luxemburger Politik interessieren, wenn ein französischer Investmentfonds seine Beteiligung an einem französischen Unternehmen zu veräußern gedenkt? Nicht unbedingt, aber dass der Private-Equity-Fonds PAI Partners bis zum Jahresende seine Beteiligung an Cerba European Lab …
Der Sozialminister will den Erste-Klasse-Zuschlag in den Spitälern im Zuge einer Reform der Ärzte-Vergütung überflüssig machen. Das leuchtet ein, aber wird daraus was bis zu den nächsten Wahlen?

Tendenz: Einzelzimmer

Peter Feist
Édition: 19.06.2015
Zu den politischen Vorhaben, die die blau-rot-grüne Regierung von ihrer Vorgängerin übernommen hat, zählt die Abschaffung des so genannten Erste-Klasse-Zuschlags auf die Arztrechnung in Krankenhäusern: Hat ein Patient bei seiner Einweisung ins Spital gewünscht, in einem Einzelzimmer untergebracht …
Der Caisse médico-chirurgicale mutualiste stellen sich Zukunftsfragen

„Wir sind not-for-profit“

Peter Feist
Édition: 19.06.2015
Fabio Secci ist seit Mitte Februar Generaldirektor der Caisse medico-chirurgicale mutualiste und hat mit ihr viel vor. 18 Jahre lang hatte er bei einer Schweizer Großbank Management-Positionen in New York, Frankfurt, Monaco und Luxemburg inne, war hier während fünf Jahren ihr Executive director. …
Der Medizinische Kontrolldienst der Sozialversicherung soll mehr Zuständigkeiten erhalten und künftig auch Kurzzeit-Krankgeschriebene einbestellen

Termin beim <i>Kontrolldokter</i>

Peter Feist
Édition: 15.05.2015
Handelskammer und Handwerkskammer sind zufrieden: „In Zukunft ist es wichtiger als je zuvor, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu unterstützen, die einer sich rasch wandelnden Welt ausgesetzt sind, und die Zahl der nicht-aktiven Personen durch effiziente Prozeduren zu senken, die alle …
Claude Schummer, Generalsekretär des Ärzteverbands AMMD, im Land-Gespräch

„Man darf nicht zu ideologisch sein“

Peter Feist
Édition: 09.01.2015
2012 begannen der Ärzteverband AMMD und die Gesundheitskasse CNS etwas, was sie seit 20 Jahren nicht mehr unternommen hatten: neue Konventionen für die Ärzte und Zahnärzte auszuhandeln. In Luxemburg wird jeder Arzt, sobald er seine Approbation erwirbt, automatisch und obligatorisch Kassenarzt. Das …
Das Globalbudget und die Gehälter

Von 3,5 auf drei Prozent

Peter Feist
Édition: 14.11.2014
1,75 Milliarden Euro – so groß, entschied der Regierungsrat im Oktober, ist das „Globalbudget“, das die Gesundheitskasse CNS in den kommenden beiden Jahren an alle Krankenhäuser verteilen darf. 2015 dürfen es 863,7 Millionen sein und 889 Millionen im Jahr danach. Seit der Gesundheitsreform von …
Was bringen Karenztage?

Moral zweiter Ordnung

Peter Feist
Édition: 10.10.2014
Die Unternehmerverbände bringen die Idee seit Jahren immer wieder vor: Ein „Karenztag“ werde die Leute vom „Blaumachen“ abhalten. In dem Fall erhielte ein Beschäftigter am ersten Tag einer Krankschreibung kein Gehalt. Im Ausland gibt es das längst. In Frankreich zum Beispiel gelten im …
Krankengeld

Affront oder Steilvorlage

Peter Feist
Édition: 02.05.2014
Bei der Union des entreprises luxembourgeoises ist man noch immer aufgebracht. Seit der Verabschiedung des Staatshaushalts vergangene Woche steht fest, dass die Mutualité des employeurs dieses Jahr 45 Millionen Euro weniger aus der Staatskasse zugeschossen erhält. Dabei hatte Sozialminister Romain …
Wer bezahlt die ärztlichen Leistungen?

Ärztegeld

Peter Feist
Édition: 21.02.2014
Kommt ein Patient in ein Krankenhaus, weil er operiert werden muss, und möchte dort in einem Einbettzimmer untergebracht werden. „Erste Klasse“ also. Doch als er die Karte seiner Zusatzversicherung zückt, um zu erklären, dass er die höheren ärztlichen Behandlungskosten nicht aus eigener Tasche …

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