Archiv

Kultur / Theater und Tanz

Design for Living

You're darling!

Janine Goedert
Ausgabe: 13.03.2008
Paris, London, New York – these are not the strategic stops in a fashionista’s busy diary, but the three cities Noël Coward’s bohemians are sailing through in Design for Living: an artist’s studio in Paris gives way to a stylish London flat, while the final setting is a splendid New York penthouse …
Die Terroristen

„In Tirannos“

Elisabeth Schmit
Ausgabe: 13.03.2008
„Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Thüre. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus deßen Nebeln eine …
Interview with Douglas Rintoul, director

Three is not a crowd

Janine Goedert
Ausgabe: 06.03.2008
d’Lëtzebuerger Land: I think having an English director work with Luxembourg actors on an English-language production must be a première. How did it all come about? Douglas Rintoul: I was associate director on Deborah Warner’s pro-duction of Julius Caesar in 2005, which was a massive …
Anissijas Geschichte

Erhobenen Hauptes

josée hansen
Ausgabe: 07.02.2008
1861 hob Zar Alexander II. die Leibeigenschaft in Russland auf. Doch das kam für Anissija zwei Jahre zu spät. Als sie 17 war, hatten ihre Eltern, arme Bauern, irgendwo in einem kleinen russischen Dorf für sie einen Mann gesucht, den sie kaum kannte: Danilo. Anissija liebte einen anderen, doch sie …
Pätterchen D.

Wenn der Tod zum Märchen geht

Anne Schroeder I
Ausgabe: 08.11.2007
Das Beste, das das Kulturjahr für ein größeres Publikum anbie-ten konnte, waren Programme für Kinder und Jugendliche und großangelegte Ausstellungen. Das Capel (Centre d’animation pédagogique et de loisirs) der Stadt Luxemburg hat nun mit einer wunderbaren Ausstellung für Kinder und ihre Familien …
Mansarde à Paris avec vue sur la mort

L’insupportable légèreté de l’être

josée hansen
Ausgabe: 08.11.2007
Rien que ce titre! Mansarde à Paris avec vue sur la mort… Puis il y a l’affiche : un homme nu assis sur un carrelage, le visage entre deux mains, tout dans les tons de gris. Le résumé : une pièce sur la fin de vie du philosophe du désespoir Emil Cioran (1911-1995), atteint de la maladie …
Anne Frank: Das Tagebuch

Liebe Anne Frank,

Ausgabe: 01.11.2007
Du erlaubst, liebe Namensvetterin, dass ich mich in Form eines Briefes an Dich wende. Briefe, liebe Anne, sind heutzutage bei jungen Mädchen Deines Alters ebenso aus der Mode ge­kommen wie Deine Kommunikations­form, das Tagebuch. Und beide sind wohl in erster Linie weniger der Veröffentlichung …
Mein Herz - Mein Hund

"Die letzte Seite meines Lebens"

josée hansen
Ausgabe: 25.10.2007
Wer schreibt, wer empfängt heute noch solche Briefe? Auch ganz ohne Kulturpessimismus über den vermeintlichen Verlust des Schreibens in Zeiten von E-Mail und SMS: ein Liebesbrief, mal ungeduldig, mal voller Sehnsucht, mal erotisch, einmal jugendlich naiv, das hat doch was. Der Briefwechsel …
Now here & nowhere

Mit der Sprache der Sprachlosen

Anne Schroeder I
Ausgabe: 11.10.2007
Der Autor „in residence“. Das klingt nach einem gemütlichen, nach einem gemachtem Bett für den Kulturschaffenden. Nach Zeit und Muße fürs intellektuelle Kopftreiben. Nach einem Sofa zum Überlegen, nach offenen Türen für eine Spezies im Überlebenskampf: den freischaffenden Autor, noch dazu in der …
Macbeth

Je dois revoir les soeurs fatales

Janine Goedert
Ausgabe: 04.10.2007
The Tour Vagabonde finally opened its doors on Monday for the opening night of MacBeth, a production by the Belgian company Arsenic. In fact, they did not only supply the actors and the director, but also brought their own space: a squat, wooden tower that will soon travel to various places in …
Central Park West

Der ganz normale Paarwahnsinn

Jutta Hopfgartner
Ausgabe: 18.01.2007
Das kann Woody Allen nun wirklich besonders gut: Beziehungskisten analysieren. Sie in ihre Bestandteile zerlegen und mit einem kräftigen Schuss Humor versetzt dem Publikum zur belustigenden aber auch entlarvenden Betrachtung vorlegen. Nicht nur im Film, sondern auch auf der Bühne. In Central Park …
Mozart im Reich von 1001 Nacht

Oper ist total langweilig

Anne Schroeder I
Ausgabe: 21.12.2006
So sieht es aus, wenn man Kindern Gutes tun will, ihnen kulturell Gutes angedeihen will, mit einem Hauch von Elitärem: den Besuch einer Kinderoper. Noch dazu einer von Mozart. Es handelt sich um eine kindgerecht umgearbeitete Adaption eines Best­sellers des österreichischen Starkomponisten, die …
Auf dem Land

Küss mich (wach)

Anne Schroeder I
Ausgabe: 30.11.2006
Spannend, sehr spannend, "most exciting" scheint sich das britische Drama seit Jahrzehnten zu entwickeln – glaubt man der Fachliteratur oder forscht man im Internet-Sumpf. So "exciting", dass sich die Luxemburger Klein- und Kleinstbühnen immer wieder zu Inszenierungen zeitgenössischer englischer …
Béierdeckelgespréicher

Die Sorgen der Luxemburger

Jutta Hopfgartner
Ausgabe: 16.11.2006
Unsere Sorgen möchte man haben. Geht man davon aus, dass politisches Kabarett auch immer ein Stimmungsbarometer für die Befindlichkeiten der Regierten ist, dann erregen die Luxemburger Gemüter derzeit nur zwei Phänomene wirklich: Gott Juncker und der großherzogliche Hof. Na, wenn's weiter nichts …
Minetti

Warten auf Flensburg

josée hansen
Ausgabe: 09.11.2006
Mit jenem Silvesterschneesturm in Ostende schneit auch "ein komischer Herr" in das Hotel herein, in dem eine Frau mit Affenmaske sich eben alleine mit Champagner betrinkt (Christine Reinhold) und ein "stummer Diener" mit Faschingshütchen gelangweilt herumsteht (Jean-Paul Maes, mit Haaren). Vor …
Die gesammelten verloren geglaubten Werke von Samuel Beckett

Samuel dans tous ses états

Sam Tanson
Ausgabe: 26.10.2006
Samuel B. Beckett, Serge O. Tonnar et Mike Tock réunis sur une scène de théâtre luxembourgeoise, ça ne promet rien de bon… se sont certainement dits les centaines de férus de théâtre luxembourgeois absents lors de la deuxième représentation de la pièce Die gesammelten verloren geglaubten Werke von …
Theater

Wissen ist Macht

josée hansen
Ausgabe: 05.10.2006
Es dauert Minutenlang, eine kleine Ewigkeit, bevor ein Schauspieler das erste Wort sagt. Einer zupft in der Ecke an seiner E-Gitarre, die anderen schieben ein paar kleine Tische zu einem langen Versammlungstisch zusammen, stellen Stühle hinzu. Der Bühnenraum des schönen, weil kargen Basler …
L'école des femmes

Das Los der Frauen

Anne Schroeder I
Ausgabe: 05.10.2006
Das "Erste-Viertelstunde-Phänomen" bei Molière-Vorführungen: So wie ein weit entfernter Planet sieht der Zuschauer die französische Welt des 17. Jahrhunderts am Horizont schweifen. Ein Zusammenprall mit der ganz und gar realen Welt des 21. Jahrhunderts auf Planet Erde scheint sehr …
Der Bus - Das Zeug einer Heiligen

Es gibt keine guten Menschen mehr

josée hansen
Ausgabe: 05.10.2006
So eine Erleuchtung ist nicht einmal etwas Angenehmes. So hatte das rasant alternde Premierenpublikum des Kapuzinertheaters sich den netten Theaterabend nicht wirklich vorgestellt: sitzen im Saal unter gleißendem Licht, ein riesiger Flutstrahler auf sie gerichtet. Die ersten beschweren sich noch …
Zoo Story

Ein Tag im Zoo

josée hansen
Ausgabe: 28.09.2006
"Stört es Sie wenn wir uns unterhalten", fragt Jerry fast schon beiläufig, denn in Wirklichkeit interessiert ihn Peters Antwort nicht wirklich. Er will nur reden, endlich mit einem anderen Menschen reden. Es ist hellichter Nachmittag im Central Park, mitten in New York, durch Zufall trifft Jerry, …

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