Internet und sprachliche Vielfalt

Gefahr oder Chance für das Luxemburgische?

d'Lëtzebuerger Land vom 19.12.2002

Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde befürchtet, dass das Internet der sprachlichen Vielfalt auf unserem Planeten den Todesstoß versetzen würde. Ein Horrorszenario, in dem die ganze Welt nur noch Englisch sprach, wurde an die Wand gemalt. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht gekommen und sogar weniger verbreitete Sprachen (wie zum Beispiel das Luxemburgische) erfreuen sich bis heute bester Gesundheit, wenn man sich die Angebote im Internet anschaut.

Durch die interaktiven Funktionen des Internets bieten sich der Darstellung von weniger verbreiteten Sprachen bis dato völlig ungeahnte Perspektiven. In der Welt der üblichen Medien (Bücher, Zeitungen, Fernsehen usw.) sind der Verwendung von weniger verbreiteten Sprachen durch den engen Rahmen des Zielmarktes und den hohen materiellen Produktionskosten klare Grenzen gesetzt. Das Internet erlaubt jedoch eine enorme Kostenreduzierung, und somit kann heutzutage ein jeder Inhalte auch in weniger verbreiteten Sprachen ohne großen materiellen Aufwand veröffentlichen.

Die sprachliche Vielfalt wird heute in Europa allgemein als etwas Wertvolles angesehen. Davon zeugt z.B. die Tatsache, dass einer der drei Schwerpunkte der zukünftigen EU-Kulturpolitik folgendermaßen lautet [EU, 2002]: "Die Erweiterung wird die kulturelle und sprachliche Vielfalt innerhalb der EU steigern. Dadurch ergeben sich neue Anforderungen in Bezug auf die Förderung und Wahrung der sprachlichen und kulturellen Identität jedes einzelnen, das gemeinsame Erbe an kulturellen Werten und die gemeinsame europäische Identität. Auch der Schutz von kulturellen Minderheiten wird in einer erweiterten Union an Bedeutung gewinnen."

In den folgenden Abschnitten werden wir uns der speziellen Situation der luxemburgischen Sprache zuwenden. Letztere hat in der Großregion eine besondere Stellung. Da Luxemburg in dieser Region eine zentrale wirtschaftliche Rolle spielt, zieht der Luxemburger Arbeitsmarkt zahlreiche Ausländer an, welche zum Teil im Lande sesshaft sind, zu einem großen Teil jedoch täglich über die nationalen Grenzen pendeln. 1994 stellten beide Kategorien jeweils fast ein Drittel der Beschäftigten in Luxemburg, zusammen also etwas weniger als zwei Drittel [Fehlen, 1997]. Die Luxemburger Regierung erkennt in diesem für Europa einzigartigen Zustand ein Spannungspotential und ist der Überzeugung, dass dieses durch eine stärkere Integration der Ausländer teilweise abgebaut werden kann. Ein wesentlicher Vektor dieser Integration soll die Luxemburgische Sprache werden [Juncker, 2002].

Das Internet kann unserer Meinung nach hier eine wesentliche Rolle spielen. Wir werden deswegen im nun folgenden Teil die aktuelle Situation des Luxemburgischen als National- und Schriftsprache kurz erläutern und die Rolle, die das Internet für das Überleben sowie die Festigung dieser Sprache in der Großregion spielen könnte, anhand einiger praktischer Beispiele veranschaulichen.

Allgemeines zur aktuellen Situation des Luxemburgischen als National- und Schriftsprache

Durch das Sprachgesetz aus dem Jahre 1984 wird das "Lëtzebuergesche" als alleinige Nationalsprache festgelegt, Französisch und Deutsch werden dagegen zu Sprachen des legislativen und administrativen Bereichs bestimmt.

Die offizielle Schreibweise des Luxemburgischen wird im Arrêté Ministériel vom 10. Oktober 1975 [Mémorial, 1975] festgehalten, welches durch das Règlement grand-ducal vom 30. Juli 1999 geändert wurde [Mémorial, 1999].

Eigentlich müsste es jetzt relativ einfach sein, die kleine Anzahl von luxemburgisch Sprechenden (1)  an ein homogenes Schriftbild ihrer Muttersprache zu gewöhnen. Dem ist in der Praxis aber nicht so. Zunächst einmal greifen Luxemburgophone bei Schreibbedürfnis am häufigsten auf eine der beiden Verwaltungssprachen, die deutsche bzw. die französische Sprache, zurück. Falls sie sich dann doch schriftlich in ihrer Nationalsprache ausdrücken wollen, sind sie dadurch gehemmt, dass sie deren offizielle Schreibweise nie in der Schule erlernt haben. In den luxemburgischen Schulen wurde nämlich bis dato die offizielle luxemburgische Rechtschreibung nicht systematisch unterrichtet.

So ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass sogar die gängigsten Lehr- und Wörterbücher des Luxemburgischen in den unterschiedlichsten Rechtschreibungen auf dem Markt erhältlich sind [LWB, 1975; MEN, 2000; Rinnen, 1996]. Durch die Orthographiereform von 1999 entsprechen außerdem sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt in Luxemburgisch verfassten Werke nicht mehr den offiziellen Schriftkriterien. Lediglich die von Jacquie Zimmer erstellte Wörtersammlung 6.000 Wierder op Lëtzebuergesch [Zimmer, 2000] und die von der Actioun Lëtzebuergesch herausgegebenen Mosaik-Steng [AL, 2000] wurden seit der Reform von 1999 in der offiziellen Schreibweise veröffentlicht, doch beide Sammlungen bestehen aus nur (2)  rund 6.000 verschiedenen Wörtern.

Internet: Gefahr oder Hilfe für das Luxemburgische?

In einem Artikel der Berliner Morgenpost stellt Claudine Moulin [2001]  die Frage, wie bedrohlich sich angesichts von nur 436 000 Einwohnern die verbale Globalisierung für das "Lëtzebuergesche" auswirkt. Droht die über 1 000 Jahre alte, zwischen Französisch und Deutsch eingekeilte, vom Englischen beeinflusste Sprache, zu verschwinden?

Sie stellt weiterhin fest, dass der mehrsprachige Spagat noch nicht alles sei, was das kleine Land zu verarbeiten hat: Auch das Portugiesische spielt hier eine gewisse Rolle, denn 13 Prozent der Bevölkerung sind portugiesischen Ursprungs. Hinzu kommen jeden Tag noch ungefähr 70 000 Berufspendler aus Deutschland, Frankreich und Belgien (Anmerkung der Autoren: Laut Statec betrug diese Zahl 2002 schon fast 90 000 [Statec, 2002]).

Genau hier erweist sich das Internet, genauer das Web, unserer Meinung nach als ein ideales Instrument, um die luxemburgische Sprache auf besonders attraktive und wirksame Art und Weise zu vermitteln. Durch seine Ubiquität und Interaktivität verfügt es nämlich über bis dato unvorstellbare Voraussetzungen, jederzeit und überall den Luxemburgisch Lernenden effiziente Hilfe zu gewährleisten - und das auch noch äußerst kostengünstig. Die vielen Berufspendler könnten so zum Beispiel von zu Hause aus über Internet ihre Luxemburgischkenntnisse wesentlich verbessern, ohne nach Feierabend noch spezielle Sprachkurse besuchen zu müssen. Aber auch die Luxemburger selbst könnten durch das Internet ihr Wissen über die eigene Sprache und Kultur jederzeit aufbessern.

Das Internet ermöglicht demnach eine maximale Visibilität von Sprache und Kultur, sowohl nach außen als auch nach innen. Dies gilt natürlich ebenfalls für die anderen, weiter verbreiteten Sprachen und Kulturen. Schon alleine deswegen ist das Luxemburgische quasi gezwungen, soll es überleben, sich auch im Medium Internet zu behaupten.

Anhand einiger konkreter Beispiele wollen wir jetzt kurz darstellen, wie dieses neue Instrument bislang in den Dienst der luxemburgischen Sprache und Kultur gestellt wurde.

Web-Angebote auf Luxemburgisch

Zunächst einmal kann man ganz eindeutig feststellen, dass das Internet als neues Kommunikationsmedium bereits sehr viel zum in der letzten Zeit zu beobachtenden Aufblühen der luxemburgischen Schriftsprache beigetragen hat, sei es im Web oder in der elektronischen Post. Noch nie wurde soviel auf Luxemburgisch geschrieben wie in den letzten zwei bis drei Jahren.

Als Paradebeispiel gilt hier wohl die Web-Seite Luxusbuerg, deren Gründer mit ihrem "Chatportal" eine "Plattform für die luxemburgische Onlinegesellschaft" schaffen wollten. Mit durchschnittlich 3 400 Benutzern am Tag (3)  kann das Unterfangen jetzt schon als Erfolg bezeichnet werden. Man kann hier mühelos mit verschiedenen Leuten über die unterschiedlichsten Themen auf Luxemburgisch „plaudern".

Neben Luxusbuerg gibt es noch eine Unmenge anderer Web-Angebote die vorwiegend von jungen Luxemburgern benutzt werden, um regen Meinungsaustausch in den speziell dafür eingerichteten Diskussionsforen oder Nachrichtentafeln zu betreiben, wie z.B.:

http://www.halwer7.lu/

http://www.okay.lu/

http://www.party.lu/

Auch manche Web-Seiten von Jugendorganisationen (Jugendclubs, Pfadfinder, Studentenbünde usw.) oder öffentlichen Grundschulen verfügen schon vereinzelt über solche Foren, wie z.B.:

Jugendclub Wormeldingen

Luxemburger Pfadfinder/innen

Bund Luxemburger Studenten in Brüssel

Grundschule Kayl).

Die luxemburgische Sprache erfreut sich hier also größter Beliebtheit und somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass auch auf einigen Internetseiten der luxemburgischen Fernseh- und Radioanstalten vermehrt auf die Nationalsprache zurückgegriffen wird:

http://www.100komma7.lu/programmebientot.php

http://www.eldoradio.lu/

http://rtl.lu/

So stellt der soziokulturelle Sender 100,7 sein gesamtes Programm in Luxemburgisch ins Netz, auf der Internetseite von Eldoradio findet man Kochrezepte und Ratschläge zu aktuellen Fernsehereignissen auf Luxemburgisch, und bei RTL werden Neuigkeiten aus Politik, Kultur, Sport und Unterhaltung täglich kurz auf Luxemburgisch zusammengefasst.

Nur die geschriebene Presse tut sich bisweilen schwer, auf die Nationalsprache zurückzugreifen. In fast keinem Web-Angebot der großen luxemburgischen Tages- und Wochenzeitungen oder Zeitschriften findet man Artikel auf Luxemburgisch.

Web-Angebote über die Luxemburgische Sprache im In- und Ausland

Eine Ausnahme in der Presselandschaft bildet das Lëtzebuerger Land mit seiner ausschließlich auf Luxemburgisch geführten Rubrik Luxemburgensia, welche unter anderem über die Neuerscheinungen auf dem luxemburgischen Büchermarkt informiert:

Verleger luxemburgischer Autoren sind ebenfalls im Internet anzutreffen:

Op der Lay

Éditions Le Phare

Éditions Phi

Hervorzuheben sind hier die Angebote der Verleger Éditions Phi und Op der Lay, welche Textauszüge in luxemburgischer Sprache auf ihren Seiten veröffentlichen.

Auch offizielle Stellen haben das Internet bereits gezielt in den Dienst der luxemburgischen Sprache und Kultur gestellt, so zum Beispiel auf folgenden Internetseiten:

Kulturportal rund um Luxemburg

Luxemburger Nationalbibliothek

Conseil Permanent de la Langue Luxembourgeoise

Athenée de Luxembourg

Nationales Literaturzentrum

Institut Grand-Ducal - Section de Linguistique, d'Ethnologie et d'Onomastique

Luxemburger Schriftstellerverband

Im Zusammenhang mit dem Erforschen der luxemburgischen Sprache erscheint uns hier vor allem das Onlinearchiv der Abgeordnetenkammer als besonders erwähnenswert. Sämtliche, seit 1945 auf Luxemburgisch geführten Debatten in der Abgeordnetenkammer sind hier online nachzulesen und können sogar nach Schlüsselwörtern abgerufen werden.

Private Personen und Firmen widmen ebenfalls der Luxemburgischen Sprache Web-Seiten:

http://www.restena.lu/lmr/luxbg/ltzbgsch.html

http://www.al.lu/yuppi/, ein interaktiver Schreib- und Lesekursus der Cactusgruppe in Zusammenarbeit mit dem Athenée de Luxembourg 

Sogar im nahen Ausland findet man Internetseiten, die sich mit dem Luxemburgischen befassen, wenn auch nicht immer auf Luxemburgisch:

Arelerland a Sprooch

Plattweb

Auf der Internetseite Arelerland a Sprooch findet man so ausführliche Informationen über die luxemburgische Sprache und Kultur, bei Plattweb über die fränkischen Sprachen (unter anderem Luxemburgisch) in Lothringen.

Je weiter man sich von Luxemburg entfernt, desto oberflächlicher werden selbtsverständlich die Informationen:

http://hilton.org.uk/luxembourgish_verb_table.phtml enthält eine Tabelle konjugierter Luxemburgischer Verben, http://www.bbc.co.uk/education/languages/european_languages/languages/luxembourgish.shtml

stellt die Luxemburgische Sprache kurz vor und

http://www.minority2000.net/Gr-75/t48de.htm liefert einige Fakten über die Luxemburgisch sprechende Minderheit in Belgien.

Mängel im Web-Angebot über die luxemburgische Sprache

Das Internet bietet also bereits einige Möglichkeiten, sich eingehend mit der Luxemburgischen Sprache und seiner Kultur zu befassen. Allerdings muss man feststellen, dass die pädagogisch-didaktischen Möglichkeiten dieser Technologie bisweilen kaum ausgenutzt worden sind. Im Vergleich zu den internationalen Großsprachen besteht hier, unserer Meinung nach, noch sehr großer Nachholbedarf.

So gibt es keine online Wörterbücher mit Übersetzungsmöglichkeiten wie z.B. das Deutsch-Englische Wörterbuch der Technischen Universität Chemnitz oder das multilinguale Wörterbuch bei Foreignword:

Im Web-Angebot von Eis Sprooch findet man bloß das von der Actioun Lëtzebuergesch herausgegebene Wörterbüchlein Mosaik-Steng Franséisch-Lëtzebuergesch(6.000 Wierder) als PDF-Dokument.

Außerdem kann man sich ein französisch-luxemburgisches Wörterbuch bei Freelang (welches stark an das eingangs erwähnte Wörterbuch von Jacqui Zimmer erinnert) herunterladen.

Ansonsten gibt es nur noch eine Mini-Sammlung von einigen ins Französische übersetzten luxemburgischen Wörtern.

Vergebens sucht man monolinguale Wörterbücher mit Erklärungen und Beispielen zu den einzelnen Wörtern sowie deren Geschichte, wie man sie beim Institut National de la Langue Française findet:

Auch online Nachschlagewerke in luxemburgischer Sprache, vergleichbar mit der englischen Encyclopaedia Britannica, der deutschen Enzyklopädie Wissen.de oder der französischen WebEncyclo gibt es nicht.

Die offiziellen Rechtschreibregeln des Luxemburgischen werden nirgendwo auf eingehende Art und Weise erklärt, wie zum Beispiel die der deutschen Rechtschreibung auf der Internetseite des Instituts für deutsche Sprache Mannheim.

Man findet lediglich das offizielle Règlement grand-ducal als PDF-Dokument.

Dies ist etwas bedauerlich, da es einen ausführlichen Text gibt [Lulling und Schanen, 2001], der auf Luxemburgisch und Französich verfasst, leicht publiziert werden könnte.

Siehe hierzu auch die 2001 vom Erziehungsministerium herausgegebene Broschüre Eng kleng Hëllef fir Lëtzebuergesch ze schreiwen.

Auch hier gibt es Lichtblicke, die beweisen, dass man bereit ist, neue Wege zu gehen. So konnte das Luxemburger Forschungsministerium im Oktober 2001 ein erstes Online-Korrekturprogramm für die luxemburgische Sprache vorstellen. Verschiedene Programme, welche im Rahmen des Cortina-Projekts entwickelt wurden, erlauben es einem, vereinzelte Wörter sowie ganze Texte verbessern zu lassen. Das Korrekturprogramm beachtet bei Textverbesserungen sogar die Eifeler Regel. Anhand einer Wörterliste aus mittlerweile über 120.000 Einträgen, erzielt man bereits recht ansehnliche Resultate.

Die hier angebotenen Funktionen gehen sogar etwas weiter als jene unter http://www.spellcheck.net/.

Es besteht also Hoffnung, dass die Verantwortlichen des luxemburgischen Kultur-, Forschungs- und Erziehungsministeriums die Zeichen der Zeit erkannt haben, damit auch die modernsten technischen Errungenschaften gezielt in den Dienst der luxemburgischen Sprache gestellt werden können. Anfänge wurden gemacht,  trotzdem erscheint uns die Anstrengung noch etwas zögerlich.

Es gibt viel zu tun, packen wir's an?

 

1) "Quelque 62 % des habitants du Grand-Duché considèrent le luxembourgeois comme leur langue maternelle, selon une étude de la Commission européenne sur l'enseignement des langues étrangères en milieu scolaire." [LFM, 2001]

2) Das "nur" darf hier nicht als absolute Wertung verstanden werden, sondern ausschließlich als relative und zwar im Vergleich zu Wörterbüchern der Großsprachen Englisch, Deutsch, Französisch usw.

3) Für Luxemburger Verhältnisse eine enorme Zahl.

 

Literaturhinweise

Bücher und Zeitschriften

AL, 2000 - Mosaik-Steng. Wierderbuch: Franséisch Lëtzebuergesch, Actioun Lëtzebuergesch, Luxemburg 2000

Fehlen, 1997 - Fernand Fehlen, Grenzüberschreitende räumliche Mobilität als Infragestellung der sozialen Aufwärtsmobilität - Überlegungen zur Entwicklung eines supranationalen Arbeitsmarktes in Luxemburg, Cahiers du Centre Universitaire, série ISIS n° 3, 1997

LWB, 1975 - Luxemburger Wörterbuch, 5 Bände, herausgegeben von der Wörterbuchkommission im Auftrag der Luxemburgischen  Regierung, Luxemburg 1950-1975

Mémorial, 1975 - Arrêté ministériel du 10 octobre 1975 portant réforme du système officiel d'orthographe luxembourgeoise, Mémorial B, n. 68, 16.11.75, 1365-1390

Mémorial, 1999 - Règlement Grand-Ducal du 30 juillet 1999 portant réforme du système officiel d'orthographe luxembourgeoise, Mémorial A, n. 112, 11.8.1999

MEN, 2000 - Lëtzebuergesch fir all Dag: Lektiounen 1-8, Ministère de l'Éducation Nationale, Luxemburg 2000

Rinnen, 1996 - Henri Rinnen, Dictionnaire Français - Luxembourgeois, 2. Auflage, Imprimerie St-Paul, Luxemburg 1996

Lulling und Schanen, 2001 - Jérôme Lulling und François Schanen, Texte coordonné du système officiel de l'orthographe luxembourgeoise tel qu'exposé en annexe de l'arrêté ministériel du 10 octobre 1975 et modifié par les révisions proposées en annexe du règlement grand-ducal du 30 juillet 1999, Texte rédigé pour le Ministère de la Culture, de l'Enseignement supérieur et de la Recherche mais non publié, Luxembourg 2001

Zimmer, 2000 - Jacquie Zimmer, 6.000 Wierder op Lëtzebuergesch, Éditions Saint-Paul, Luxemburg 2000

 

Dokumente im Internet

EU, 2002 - Tätigkeitsbereiche der Europäischen Union - Zusammenfassungen der Gesetzgebung - Kultur, Europäische Union, 2002

Juncker, 2002  - Déclaration sur la situation économique, sociale et financière du pays (2002), Service Information et Presse, 2002 

Moulin, 2001 - Kleine Sprachen sterben: Nur die Luxemburger widersetzen sich dem Trend, Berliner Morgenpost, 6. Mai 2001

Statec, 2002 - Le Luxembourg en chiffres, Statec, Luxemburg 2002

 

Jérôme Lulling, Pierre Mousel
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