172 Seeleute
Das nationale Amt für Seeverkehr teilte dem Land auf Nachfrage mit, dass derzeit sieben Schiffe unter luxemburgischer Flagge in der Golfregion unterwegs sind, aber keines davon in der Straße von Hormus blockiert ist. Es handele sich um „Spezialschiffe, die insbesondere im Bereich Konstruktion oder Versorgung von Offshore-Plattformen tätig sind“, heißt es von den Beamten. Aufgrund der angespannten Situation im Mittleren Osten befänden sich die Schiffe mit ihren insagesamt 172 Seeleuten jedoch größtenteils im „stand-by“. Ein Viertel der Crews sind Europäer, von den Nicht-Europäern machen Philippinos den größten Anteil aus. Das Kommissariat für Maritime Angelegenheiten steht im Austausch mit den Betreibern der betroffenen Schiffe, um die Situation zu beobachten. Laut dem Schweizer SRF sitzen aktuell 20 000 Seeleute in der Straße von Hormus fest. sm
Digitaler Schutz
Charel Schmit, „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ (Okaju), bedauerte in einer Pressemitteilung, dass seit dem 3. April „digitale Plattformen in der Europäischen Union“ pädokriminelle Inhalte „nicht mehr automatisch erkennen“. Das Risiko sei „erheblich“, dass nun der Kinderschutz im Internet „beeinträchtigt wird“. 2021 wurde die sogenannte Chatkontrolle-Ausnahmeregelung eingeführt, die es privaten Internetplattformen ermöglichte, in privaten Kommunikationen nach Material zu suchen, das sexuellen Missbrauch an Kindern betrifft, und es an die zuständigen Behörden weiterzuleiten. Aber viele Bürgerrechtler, Juristen und Wissenschaftler sahen die Pläne der EU-Kommission zur Chatkontrolle kritisch. So konnten US-Firmen auf freiwilliger Basis private Kommunikationskanäle durchsuchen. Sie warnen, eine Ausweitung der Chatkontrolle käme einer Zensurinfrastruktur gefährlich nahe und könnte schon bald ohne viel Aufwand auch für andere Überwachungen genutzt werden – bis hin zur Kontrolle von politischen Oppositionellen.
Der Abgeordnete Sven Clement (Piraten ) äußerte am Mittwoch ähnliche Vorbehalte gegenüber dem Wort. Die EU-Vorschläge zur Chatkontrolle seien „ein grober Angriff auf unsere Privatsphäre und eine massive Einschränkung unserer Grundrechte“. Der Jurist und ehemalige Abgeordnete der deutschen Piratenpartei Patrick Breyer informiert auf seinem Blog, dass öffentliche Beiträge in sozialen Medien und Dateien in Cloud-Speichern weiterhin gescannt werden könnten. Es sei nun an rechtmäßig befugten Behörden, proaktiv Foren zu durchsuchen und Apps zu fordern, die ihre Nutzer schützen, indem sie beispielsweise ungewollten Kontakt zu Fremden besser blockieren. sm
Asymétrie
La famille Mittal fait payer deux fois son siège au Luxembourg. Une première fois en vendant à l’État (via la BCEE) pour cent millions d’euros sa passoire énergétique avenue de la Liberté. Une deuxième fois en lui cédant, pour 273 millions d’euros, la moitié de son futur immeuble du Kirchberg (voir plus bas) parce qu’elle n’arrive pas à louer les espaces prévus à cet effet. Ces presque 400 millions d’euros seraient le prix à payer pour ne pas voir le symbole de l’industrie luxembourgeoise quitter sa terre natale (mais où irait ArcelorMittal se demande-t-on néanmoins ?). Le New York Times informe ce jeudi qu’ArcelorMittal donne pour 37 millions de dollars d’acier à l’administration Trump afin de bâtir le Ballroom désiré pour les agapes de la présidence américaine, Donald Trump jugeant l’aile Est de la Maison Blanche trop exiguë. À l’instar des élections américaines, les travaux (estimés à 300 millions de dollars) sont financés par des donations. Une manière de s’attirer les faveurs du président américain dont Lakshmi Mittal a régulièrement vanté l’action, notamment contre les exportations chinoises. Voilà qu’il chercherait à se faciliter l’accès au marché américain. Selon le New York Times, l’acier utilisé proviendrait d’Union européenne (provoquant des grincements dans la sidérurgie locale). Les deux filiales d’ArcelorMittal aux États-Unis produisent surtout des pièces pour l’industrie automobile. ArcelorMittal se mure dans le silence à ce sujet, « double-parked in a no comment zone », comme disait un ancien porte-parole de la Maison Blanche. Pso
universität
Zwei Führungspersonen
In den letzten zehn Jahren (2016–2025) wurden an der Universität Luxemburg 23 Transaktionen im Rahmen von arbeitsrechtlichen Streitigkeiten mit Mitarbeitern abgeschlossen, die einen Gesamtbetrag von 1 006 210 Euro ausmachen. Auf eine parlamentarische Anfrage der LSAP-Abgeordneten Liz Braz erläuterte die DP-Hochschulministerin Stéphanie Obertin (Foto: sb), dass zwei dieser Fälle Führungspersonen betrafen, die zuvor vom Conseil de gouvernance ernannt worden waren. 12 Personen stammen aus der zentralen Verwaltung und fünf aus der Fakultät für Wissenschaft, Technologie und Medizin. sm