Siebenbürgen und Luxemburg

Urheimat Großregion

d'Lëtzebuerger Land vom 10.06.2004

Im März dieses Jahres führte eine Staatsvisite das großherzogliche Paar nach Rumänien. In diesem Rahmen machte es auch einen eintägigen Abstecher nach Siebenbürgen, der Region, in der seit dem 12. Jahrhundert eine deutschsprachige Bevölkerung lebt. Nach dem zweiten Weltkrieg ist allerdings deren überwiegende Mehrzahl nach Deutschland ausgewandert und die Finis Saxoniae, das seit Ausgang des 18. Jahrhunderts beschworenen Ende dieser siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft ist heute abzusehen.

 

Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen

Aus der Sicht der modernen Geschichtsschreibung ist die Herkunft der Siebenbürger Sachsen kein Geheimnis. Die Historiker sind sich einig, "daß die Kolonisten in kleinen Gruppen aus allen Gebieten des damaligen Reiches ausgewandert, unterschiedlicher regionaler und ethnischer Herkunft sind, und erst in Siebenbürgen zur einer Gruppe mit eigenem Identitätsbewußtsein, mit deutscher Sprache und Kultur zusammengewachsen sind." Einig sind sie sich auch, dass "zu den Siedlern nicht nur Deutsche, seien es nun Theutonici aus Süddeutschland oder Saxones aus dem mittel- und norddeutschen Raum, sondern auch Romanen aus den westlichen Gebieten des damaligen Deutschen Reiches"(1) gehörten: Letztere werden als Flandrenses und Latini in den Urkunden erwähnt. Die Zahl der Ursiedler war verschwindend gering, sie wird, nach Gündisch, auf 520 Familien, etwa 2.600 Personen geschätzt. Vielleicht war auch die eine oder andere Familie aus dem heutigen Luxemburger Raum dabei. Man wird es wohl nie erfahren und es hat in den Augen einer modernen Historiographie auch keine Bedeutung. Diese bekannten Fakten verhindern jedoch nicht, dass anlässlich des Staatsbesuches der alte Mythos von Luxemburg als Urheimat der Sachsen neu belebt wurde. Je nach Stil des Mediums geschieht dies zurückhaltend oder gedankenlos. 

Das Luxemburger Wort schreibt unter dem Titel Ein Zuhause in Hermannstadt: "Während des gesamten gestrigen Tages wandelten der Staatschef und seine Gattin auf den Spuren luxemburgischer Auswanderer, die sich im zwölften Jahrhundert im rumänischen Gebiet Siebenbürgen niedergelassen hatten. Auch heute noch trifft man dort auf Menschen, deren moselfränkische Mundart unverkennbare Parallelen zum Luxemburgischen aufweist." (31. März 2004)

Im Quotidien kling es flotter. Les Luxembourgeois des Carpates existent lautet die Schlagzeile, unter der man lesen kann: "(Ils) donnent sans hésiter des interviews en luxembourgeois dans le texte ! Eh oui, au fin fond des Carpates, on y cause presque comme chez nous." Die Stadt Sibiu, so der rumänische Name von Herrmannstadt, wird dort als "petit Luxembourg de la Roumanie" betitelt (31. März 2004).

Sogar im Lëtzebuerger Land, das sich während der Staatsvisite bedeckt hielt, darf ein Trierer Professor mit Zweitwohnsitz in Sibiu, von wo seine Vorfahren stammen, von der "Jahrhunderte überdauernde(n) Vitalität" eines "historischen Beziehungsgeflechtes" mit „der (kulturellen) Urheimat Luxemburg" schreiben (21. Mai 2004, Titel: Back to the "Roots" einmal anders und doch richtig).

 

Der Urheimatmythos

Die These, dass Luxemburg die Urheimat der Siebenbürger sei, basiert nicht auf historischen Quellen, sondern auf der These einer Sprachverwandtschaft zwischen den sächsischen und luxemburgischen Mundarten. Diese Ähnlichkeit wurde 1768 zuerst vom Jesuiten François Xavier de Feller festgestellt, der, als er im Norden Siebenbürgens in der Stadt Bistritz die deutsche Mundart hörte, sich an den Tonfall und die Sprechweise seiner Heimat erinnert fühlte. "Leur langue propre est l'allemand de Luxembourg". Die verschiedenen Siebenbürger Mundarten sind allerdings für den Durchschnittsluxemburger schwieriger zu verstehen als etwa Kölsch, Bayrisch oder viele andere deutsche Dialekte. Dies konnte der Fernsehzuschauer an Hand der Proben, die im Rahmen der Berichterstattung geliefert wurden, feststellen. Oder um Georges Calteux - den Hauptinitiator der neuen Siebenbürgen-Manie und "wissenschaftliche Leiter" der Siebenbürgenfahrt - zu zitieren: "Ët muss een d'Oueren spëtzen, iewel wirklech spëtzen".

Das 19. Jahrhundert war durch die Gleichsetzung von deutschem Volk und deutscher Sprache geprägt. Dies wurde auch auf die Stämme übertragen und die "mit brennender Sehnsucht ihre Stammheimat suchenden siebenbürgischen Philologen" (K. K. Klein) fahndeten nach Sprachähnlichkeiten im deutschen Sprachraum. Sie fanden diese zunächst in der preussischen Rheinprovinz bis dann, um 1900, Gustav Kisch diesen Raum näher eingrenzte. In seiner Doktorarbeit, die auf Material basierte, das er auf einer Forschungsreise in die Eifel, an die Mosel und nach Luxemburg gesammelt hatte, stellte er eine luxemburgisch-siebenbürgische Sprachähnlichkeit fest, die er als Stammesverwandtschaft interpretierte und glaubte, nicht nur die Urheimat der Siebenbürger in Luxemburg gefunden zu haben, sondern aufgrund von angeblichen Übereinstimmungen lokaler Mundarten hüben und drüben auch noch einzelne Herkunftsorte bezeichnen zu können (z.B. Echternach und Bistritz).

Eine 1905 organisierte Fahrt in die Heimat der Väter, heute würde man sagen, eine interdisziplinäre Wissenschaftlerexpedition, mündete in Enttäuschung. Im Kalender des Siebenbürgischen Volksfreundes musste eingestanden werden, dass man "nirgends auf eine Mundart gestoßen (war), die in ihrer Gesamtheit einem der bekannten siebenbürgischen Dorf- und Stadtdialekte vollkommen oder in den hauptsächlichen Kennzeichen gleicht" (zitiert nach K. K. Klein). Die Urheimatthese war falsifiziert, doch die Hauptprotagonisten hielten an ihr fest, weichten sie höchstens auf, indem sie den Raum der Urheimat immer weiter ausdehnten. Nachdem die Germanistik in den Zwanzigerjahren zur Auffassung gekommen ist, "dass das Siebenbürger Sächsische, wie alle (deutschen) Sprachzonen Südeuropas eine Kolonialmundart mit den dafür typischen Ausgleichungserscheinungen ist"(2), und nachdem sich allgemein die Überzeugung durchgesetzt hatte, dass man Siedlungsgeschichte nicht mit Sprachgeschichte schreiben darf, kann man Kischs These als Urheimatmythos bezeichnen, der allerdings im Alltagsbewusstsein der Siebenbürger Sachsen sowie vieler Luxemburger bis zum heutigen Tag überlebt hat. Für die in den Kinderschuhen steckende Luxemburger Sprachforschung war der Kontakt mit den sowohl gesellschaftlich anerkannten wie akademisch legitimierten siebenbürgischen Gelehrten von großer Bedeutung.

Die Suche nach den vermeintlichen Gemeinsamkeiten gab den Anstoß für eine wissenschaftliche Aufzeichnung der regionalen Varietäten innerhalb Luxemburgs. Deshalb können Wolfgang Dahmen und Johannes Kramer mit Recht diese Episode als fruchtbaren wissenschaftlichen Irrweg bezeichnen.

Mir wällen bléiwen, wat mir sen

Und doch gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen Siebenbürgen und Luxemburg, die die Faszination des Urheimatmythos und dessen Überleben bis heute erklärt: Beide Gemeinschaften suchen eine kollektive Identität in der eigenen Sprache zu begründen. 

Wenn siebenbürgische Aussiedler Luxemburg einen Besuch abstatten, gehört der Gang zum Fischmarkt, wo der Spruch Mir wëlle bleiwe, wat mir sinn am Erker eines Hauses zu lesen ist, zu den obligaten Programmpunkten. Denn dieser Vers kommt auch in einem sächsischen Volkslied vor. Der Bezugsrahmen beider Gesänge ist aber unterschiedlich, um nicht zu sagen konträr. In Luxemburg singt der Volksmund Mir wëlle jo keng Preise ginn. Bei den Siebenbürger Sachsen wird der euphemisierte Vers Eos Harz äs troa, eos Sîl äs troa ersetzt durch Eos Harz äs detsch, eos Bläut äs detsch. Und damit kommt das Missverständnis klar zu Tage, die Siebenbürger waren an Luxemburg als deutscher Urheimat interessiert. 

Und dies hatten einige Luxemburger sehr früh begriffen. Klar zum Ausdruck bringt es Rudolf Palgen, der 1924 auf Einladung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturamtes in Hermannstadt an einer Ferienhochschule teilnahm. Er ist sich schon vor der Abfahrt bewusst, dass man ihn als den Vertreter einer hypothetischen "Urheimat" mit Begeisterung empfangen würde, dass seine Vorträge aber die Illusion zerstören würden, dass die "unleugbare sprachliche Verwandtschaft", die er nicht in Frage stellte, eine darüber hinausgehende "seelische Verwandtschaft" beinhalte. Palgen war schockiert von den "extrem-völkischen Anschauungen", die er vorfand, und erklärt seinen Zuhörern, dass die Luxemburger ihren eigenen Weg gehen wollten und dass ihre Identität auf dem "friedlichen Verschmelzungsprozess der beiden höchsten Kulturen Europas und der Welt" basiere.

 

Die Moselfranken kommen wieder

In der wissenschaftlichen Kontroverse geht es nicht um Ähnlichkeiten oder Verschiedenheiten zwischen den östlichsten und westlichen Dialekten der deutschen Sprache, die beide nicht zu leugnen sind. Der Laie wird eher die Unterschiede hören, wo der Dialektologe noch Gemeinsamkeiten findet. Es geht vielmehr um deren Erklärung vor dem Hintergrund einer fundamentalen wissenschaftstheoretischen Debatte: Wird die Sprachentwicklung durch "ewige, eherne, große Gesetze" bestimmt, die der Sprache innewohnen, oder durch die Geschichte der Menschen? Die in der deutschen Dialektologie lange vorherrschende und von den Nazis instrumentalisierte Auffassung, dass die Sprache die Bildnerin der Völker sei, hat auch die Luxemburger Linguistik tief geprägt, obwohl Luxemburg als Schulbeispiel für die Gegenthese angeführt werden kann. Unser Nationalstaat ist 1815 durch die Zufälle des machtpolitisches Kräftemessens der damaligen Großmächte am Wiener Kongress entstanden und wurde 1839 durch die keineswegs von seinen Einwohnern gewollte Abtrennung seiner frankophonen Gebiete zum sprachlich homogenen Staat. Die Staatsbürger, oder besser: deren Elite, konnten im Kontext des 19. Jahrhunderts, das in ganz Europa durch den Aufbau  von Nationalstaaten gekennzeichnet war, nicht anders, als sich alle Attribute eines Nationalstaates zuzulegen, zu denen vornehmlich eine eigene Geschichte und eine eigene Sprache gehörten. Die eigene Geschichte wurde bis ins Mittelalter zurückverfolgt (vgl. den Topos der Fremdherrschaft) oder sogar noch weiter bis in die Zeit der Völkerwanderungen, wo man innerhalb des großen Volkes der Germanen ein eigener Stamm sein wollte. Ja, sogar von einer Luxemburger Rasse war zwischendurch die Rede. Im Laufe dieses Nationenbildungsprozesses haben die Luxemburger sich auch eine eigene Sprache gegeben, indem sie dem moselfränkischen Dialekt im Rahmen ihrer Gesellschaft immer mehr Aufgaben einer (Hoch-)Sprache übertragen haben. Diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen und manche aktuellen sprachpolitischen Auseinandersetzungen sind im Rahmen dieses Ausbauprozesses der Luxemburger Sprache zu verstehen. 

Konservative Politiker, die historisch Gewachsenes als durch eherne Gesetze Gegebenes und seit jeher Bestehendes hinstellen, um dadurch den gesellschaftlichen Status Quo festzuschreiben, haben kein Interesse an einer wirklichen Erforschung der Geschichte. Der 1882 von Renan geschriebene Satz hat auch heute noch Geltung: "L'oubli, et je dirai même l'erreur historique, sont un facteur essentiel de la création d'une nation." Gleiches gilt auch für die Erforschung der Luxemburger Sprache und der Luxemburger Mehrsprachigkeit. 

Die Wissenschaft hat wenig Einfluss auf die Erinnerungskultur und auf das Alltagsverständnis der Menschen. Sie kommt vor allem nicht an gegen von der Ministerialbürokratie inszenierte Staatsakte, wie die "Fahrt zu den Enkeln" nach Siebenbürgen, wie die Casa Luxemburg, ein für 600.000 Euro renoviertes Stadthaus in Sibiu (Hermannstadt) mit seinen Gästezimmern, in denen Luxemburger Forscher und Studenten die Sprachverwandtschaft studieren sollen(3).  In ihrer Einweihungsrede sagte die Ministerin: "Notre histoire commune continuera par la recherche linguistique, par l'échéance 2007, année où la capitale européenne de la culture incombe au Luxembourg et pour laquelle nous avons choisi la ville de Sibiu comme partenaire." 

Es gibt jedoch keine gemeinsame Geschichte beider Gebiete. Wie die Ministerin selbst am Anfang ihrer Rede feststellte, kamen die Siebenbürger "de la Meuse, de la Moselle, du Rhin, de Flandres, de Hollande" zu einer Zeit, als es keine Nationalstaaten und keinen Luxemburger Staat gab. Deshalb gab es auch keine Luxemburger, im modernen Sinne des Wortes, unter den Siedlern, selbst wenn einzelne aus dem heutigen Staatsgebiet Luxemburg oder aus der heutigen Saar-Lor-Lux-Region stammten. Die Siebenbürger, die den Urheimatmythos begründet haben, haben sich nie als Luxemburger, sondern immer als Deutsche verstanden. Als Germanissimi Germani haben sie sich eine deutsche Heimat gesucht und gefunden. Man mag die "Wissenschaft", die Kulturauffassung, die dabei Pate gestanden hat als romantisch, völkisch  oder gar rassistisch bezeichnen. In ihrem Namen hat Nazideutschland Luxemburg "heim ins Reich" geholt. 

"Alle Kulturen sind hybrid, keine ist rein, keine ist identisch mit einem reinrassigen Volk, keine ist homogen", schreibt Edward Said. Dies gilt besonders in Luxemburg, wo sich, nicht zuletzt aufgrund der Kleinheit, viele Einwanderer  mit der "einheimischen" Bevölkerung gemischt haben und ihre Traditionen mitgebracht haben. Deshalb sollte man die Finger davon lassen, eine Leitkultur oder eine wesenhafte Definition der Luxemburger Identität suchen und festschreiben zu wollen. Noch immer - oder bereits wieder - gilt in den Köpfen vieler die Gleichung Sprache = Volk. Von daher ist es nur logisch, dass nachdem soviel von Moselfränkisch geredet wurde, plötzlich in der Presseberichterstattung der Stamm der Moselfranken wieder auftaucht. 

 

Kulturjahr 2007

Die Ernennung Sibius zur Partnerstadt Luxemburgs im Kulturjahr 2007 wird zur weiteren Förderung des Urheimatmythos beitragen, besonders da auch in diesem Fall, zumindest soweit es im Dossier de candidature zu erkennen ist, die vermeintlichen Sprachverwandtschaft im Mittelpunkt steht. Es findet sich in demselben Kontext eine eigentümliche Aussage über eine "fränkische Sprache", deren Zentrum Sarreguemines sein soll und ein schwammiger Verweis auf die Minderheitensprachen in Europa (Dossier, Seite 30). Der Unbefangene liest darüber hinweg, wundert sich vielleicht über die Holprigkeit des Satzbaus, der erkennen lässt, dass mehrere Autoren unter Zeitdruck am Text gebastelt haben. Wer sich jedoch mit europäischer Sprachpolitik beschäftigt hat, sieht, dass das Kulturjahr in ein europapolitisch zweifelhaftes Fahrwasser abzugleiten droht. In der Diskussion um die Ausgestaltung Europas gibt es neben den beiden Mehrheitsauffassungen, die mit den Schlagworten Europa der Bürger und Europa der Nationen zusammengefasst werden können, auch noch die extremistische Position eines Europas der Volksgruppen. Indem die Beamten des Kulturministeriums einen seit 100 Jahren wissenschaftlich falsifizierten Mythos neu aufleben lassen, leisten sie neuer Mythenbildung Vorschub: eine europäische, über die heutigen luxemburgischen Staatsgrenzen hinausgehende Großregion als Stammesland der Moselfranken in einem Europa der Volksgruppen(4).

Man verstehe mich nicht falsch. Ich wende mich keineswegs dagegen, dass Künstler im Rahmen der Kulturjahres die Frage nach ihrer Identität oder der Identität der Gesellschaft, in der sie leben, stellen. Doch dies darf nicht in eine post-materialistische Beliebigkeit abgleiten, die sich über den Erkenntnisstand der Forschung hinwegsetzt und längst verstaubte alte Hüte mit neuen Federn schmückt.

 

1 Als Beispiel für einen rezenten historischen Überblick:  Gündisch, Konrad. -  Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen  unter Mitarb. von Mathias Beer. -  München : Langen Müller, 1998 Seite 33.

2 Wolfgang Dahmen, Johannes Kramer, Ein fruchtbarer wissenschaftlicher Irrweg: Die Herkunft der Siebenbürger Sachsen aus Luxemburg, in Tübinger Beiträge zur Linguistik 363

3 Man konnte desweiteren in der Presse lesen: "Auch Handwerkerschüler sind hier willkommen, soll es doch möglich sein, in Sibiu auch alte Handwerkerfertigkeiten zu erlernen." (Journal 31.3.04)

4 Fernand Fehlen, Le "francique" dialecte, langue régionale, langue nationale ? in : Marie-Louise Moreau, Frontières de langues et langues de frontières, Glottopol 4, juillet 2004 

 

 

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Fernand Fehlen
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